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Jim Pugh

  • musicmakermark
  • vor 5 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Posaunist, geboren am 12. November 1950 in Butler, Pennsylvania, als James Edward Pugh. Er begann im Alter von zehn Jahren Posaune zu spielen. Ab 1972 war er Mitglied des Orchesters von Woody Herman, wo er zu mehreren Aufnahmen kam.


 

Ende der 1970er Jahre war er im Umfeld von Chick Corea anzutreffen. Er machte bei den Return To Forever-Aufnahmen "Musicmagic" (Columbia, 1977) und "Live" (Columbia, 1978) mit. Dazu war er auf "Secret Agent" (Polydor, 1978), einem Album von Chick Corea selber, zu hören.

 

Danach betätigte er sich als Sessionmusiker und wurde von Maxine Nightingale, Angela Bofill, Flora Purim, Yusef Lateef, Jay Hoggard, Chaka Khan, Stanley Turrentine, Patti Austin, Earl Klugh, Bob James, Jaco Pastorius, Aretha Franklin und vielen anderen ins Studio geholt.

 

Dazu kamen eigene Aufnahmen als Leader oder Co-Leader. "Crystal Eyes" (Pewter, 1984) war sein einziges Album, das unter seinem Namen allein erschien. Es handelte sich um eine Big Band-Einspielung mit unter anderem Randy Brecker (tp).

 

Mit "The Pugh-Taylor Project" (DMP, 1985) begann seine Zusammenarbeit mit dem Bass-Posaunisten David Taylor. Auch in diesem Fall handelte es sich um eine grossorchestrale Aufnahme. "Pugh-Taylor II" (2018) war Jahrzehnte später die Fortsetzung davon. Es handelte sich um ein DL-Album ohne Besetzungsangaben.


Pugh und Taylor bildeten zudem Anfang der 2000er Jahre mit Conrad Herwig und Dave Bargeron den Kern der Gruppe Super Trombone, die mehrere Alben veröffentlicht. Fast zur selben Zeit waren Pugh und Taylor mit Ed Neumeister und  Joseph Alessi als The New York Trombone Quartet aktiv. Von dieser reinen Posaunen-Gruppe kam mit "Collage" (TNC, 2001) nur ein Album heraus. Darauf fanden sich Werke von Mozart, Bartók, Monk und anderen.

 

"SteepleChase Jam Session Volume 8" (SteepleChase, 2003) hiess eine Aufnahme mit Ryan Kisor (tp) und Jimmy Greene (ts) als Co-Leader sowie mit Andy Laverne (p), Jay Anderson (b) und Billy Drummond (dm) als Begleiter.

 

Eijiro Nakagawa (tb) war Co-Leader auf "Legend And Lion" (Superkids, 2003), "E²'nJ²" (TNC, 2004) und "Just Us" (E'nJ, 2006). Begleitet wurden die beiden Posaunisten jeweils von einem Piano/Bass/Drums-Trio.

 

Auf "X Over Trombone" (Albany, 2007) war Pugh Solist in allen drei Werken für Posaune und Orchester zu hören. Eines der Werke mit dem Colorado Symphony Orchestra hatte er selber geschrieben. Jim Pugh besitzt bei discogs.com über 350 Credits als Musiker.

 

Er spielten auch in den Formationen Big Swing Jazz Band, Cincinnati Pops Orchestra, David Matthews Orchestra, DMP Big Band, Eos Orchestra, Jack Cortner Big Band, Music Amici, Per Husby Orchestra, Peter Hand Big Band, Rich Shemaria Jazz Orchestra, The Carla Bley Big Band, The Contemporary Arranger's Workshop, The George Gruntz Concert Jazz Band, The Joe Roccisano Orchestra, TromBari und Wally Dunbar Jazz Eleven.               01/26

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