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Joan Jett

Amerikanische Gitarristin, Sängerin, Schauspielerin, Songschreiberin und Bandleaderin, geboren am 22. September 1958 in Philadelphia, Pennsylvania, als Joan Marie Larkin. Sie zog als Jugendliche mit ihrer Familie nach Hollywood, California, nachdem sie ihre Highschool-Zeit in Wheaton, Maryland, verbracht hatte. In Los Angeles gründete sie 1975 mit Sandy West (dm, vcl) und dem Produzenten Kim Fowley die All-Girls-Hard Rock-Band The Runaways.


Weitere Musikerinnen in der Anfangsphase waren Susan Thomas alias Michael Steele bzw. Jackie Fox (e-b), Lita Ford (g) und Cherie Currie (vcl). The Runaways lösten sich 1979 nach fünf Alben und grossen musikalischen Differenzen auf. Neben Lita Ford, schaffte vor allem Joan Jett eine erfolgreiche Solokarriere.


Ihr erstes Album "Joan Jett" (1980) spielte sie mit einer ganzen Reihe von reputierten Musikern ein, darunter Sean Tyla (g), Dee Dee (g), Marky Ramone (dm), Steve Jones (e-b, g) und Paul Cook (dm, beide von den Sex Pistols, und anderen. Allerdings wollte kein Label das Album herausbringen, so dass es von Jett selber auf den Markt gebracht wurde.


Im Jahr darauf wurde das Album unter dem Titel "Bad Reputation" (Boardwalk, 1981) dennoch von einem Label veröffentlicht und kletterte bis auf Platz 51 der Billboard 200. Danach stellte sie mit Ricky Byrd bzw. Eric Ambel (g), Gary Ryan (e-b, vcl) und Lee Crystal (dm) eine feste Begleitband auf die Band, um fortan als Joan Jett & The Blackhearts aufzutreten.


Das erste Band-Album "I Love Rock 'n' Roll" (Boardwalk, 1981) wurde nicht zuletzt wegen dem Titelsong ein Riesenhit und verkaufte sich in allein in den USA über eine Millionen Mal. Die LP belegte in den Billboard 200 Platz 2 und kam in England auf Platz 25. Die Single stand in den Billboard Hot 100 und in vielen anderen Ländern ganz oben.


Nur in Grossbritannien schaute Platz 4 heraus. Mit dem Tommy James & The Shondells-Cover "Crimson and Clover" umfasste das Album einen weiteren Top-10-Hit in den Billboard Hot 100. "I Hate Myself for Loving You" (1988) war später ein dritter Top-10-Hit in den offiziellen amerikanischen Singlecharts.


Die nächste LP mit dem Titel "Album" (Blackheart, 1983) schaffte es nur noch auf Platz 20 der Billboard 200 und tauchte in Grossbritannien gar nicht in den Charts auf. Noch schlechter schnitten die folgenden Alben "Glorious Results of a Misspent Youth" (Blackheart, 1984) auf Platz 67, "Good Music" (Blackheart, 1986) auf Platz 105 ab.


"Up Your Alley" (Blackheart, 1988) war mit Platz 19 in den Billboard 200 wieder einmal ein Lichtblick. "The Hit List" (Blackheart, 1990) schaffte es danach auf Platz 36. Vier weitere Alben von Joan Jett & The Blackhearts kamen zwischen 1991 und 2006 nicht mehr in die US-Charts. "Sinner" (Blackheart, 2006) eines davon, tauchte immerhin auf Platz 56 der britischen Charts auf. Mit "Unvarnished" (Blackheart, 2013) waren Jett und ihre Band wieder einmal in den Billboard 200 vertreten und zwar in den Top-50. Das bisher letzte Album der Band hiess neun Jahre später "Changeup" (Blackheart, 2022) und tauchte nicht in den Charts auf.


Neben den 13 regulären Alben erschienen von Joan Jett 46 Singles, sieben EPs sowie acht offizielle Compilations. Dazu kamen Remix und Fan Club-Alben oder Japan-Only-Veröffentlichungen. Dazu hatte Jett Gastauftritte auf Aufnahmen von Sean Tyla, Bikini Kill, Marky Ramone & The Intruders, The Eyeliners, Peaches, Heart Attack, Foo Fighters, Blondie, Miley Cyrus, Wanda Jackson und Dolly Parton.


Joan Jett war auch als Produzentin, unter anderem für die Thrash Metal-Band Metal Church und den Rapper Big Daddy Kane, tätig und machte auf Aufnahmen anderer Musiker mit. Dazu war sie als Schauspielerin in Filmen oder TV-Serien zu sehen oder machte bei Braodway-Produktionen mit.

10/23

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