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Joe Puma

Amerikanischer Jazz-Gitarrist, Komponist und Bandleader, geboren am 13. August 1927 im New Yorker Stadtteil Bronx. Erste Erfahrungen als Berufsmusiker sammelte er 1949/1950 als Mitglied der Gruppe des Vibraphonisten Joe Roland. In den 1950er Jahren spielte er mit Cy Coleman, Louie Bellson, Artie Shaw, Eddie Bert, Herbie Mann, Mat Mathews, Chris Connor, Paul Quinichette, Lee Konitz und Dick Hyman.


Mit vielen von ihnen stand er auch im Studio. In den 1960er Jahren begleitete er Morgana King, Bobby Hackett, Gary Burton und Carmen McRae. Zudem erschienen mehrere Aufnahmen unter eigenem Namen. "Joe Puma" (Bethlehem, 1955) hiess ein Album in dem damals üblichen 10"-Format. Seine Begleiter waren Barry Galbraith (g), Don Elliott (vibes), Vinnie Burke (b) und Teddy Sommer (dm).


"Love In Spain" (Mount Vernon, 1956) hiess eine Duoaufnahme mit Scott Mills (g). Unter den Namen der beteiligten Musiker Webster Young (co), Paul Quinichette (ts), Mal Waldron (p), Joe Puma (g), Earl May (b) und Ed Thigpen (dm) erschien die LP "For Lady" (Prestige, 1957).


Mit Herbert Solomon alias Herbie Mann (fl, ts), Mat Mathews (acc), Whitey Mitchell (b) bildete Puma das New York Quartet, das sich auch New York Jazz Ensemble nannte. Von dieser Gruppe erschienen die Alben "New York Jazz Quartet Goes Native" (Elektra, 1957) und "New York Jazz Quartet" (Elektra, 1957), später als "Adam's Theme" (Elektra, 1959) wieder veröffentlicht. "Music For Suburban Living" (Coral, 1958) hiess ein drittes Album.


Auf "The Fourmost Guitars" (ABC-Paramount, 1957) liessen sich die vier Gitarristen Joe Puma, Jimmy Raney, Chuck Wayne und Dick Garcia von weiteren Musikern begleiten. "Wild Kitten" (Dawn, 1957) war dann wieder ein eigenes Album. Seine Begleiter waren Mat Mathews (acc), Oscar Pettiford oder Whitey Mitchell (b) sowie Shadow Wilson (dm).


"Jazz" (Jubilee, 1958) bestand aus Trioaufnahmen mit Eddie Costa (vibes) und Oscar Pettiford (b) sowie aus Quartettaufnahmen mit Bill Evans (p), Pettiford und Paul Motian (dm). Für "Like Tweet - Jazz Versions Of Authentic Bird Calls" (Columbia, 1961) holte Puma (g, e-b) noch Jerome Richardson (fl, picc, ts), Bobby Jaspar (fl, ts), Barry Galbraith (g), Don Elliott (vibes, mellophone), Dick Hyman (p, org), George Duvivier (b) und Osie Johnson (dm) dazu.


Duoaufnahmen mit Chuck Wayne (g) kamen auf der LP "Interactions" (Choice, 1974) heraus. Mit Hod O'Brien (p) und Red Mitchell (b) als gleichwertige Partner nahm Puma "Shining Hour" (Reservoir, 1987) auf. Seine letzten eigenen Aufnahmen fanden 1997 statt und hiessen "It's A Blue World" (Euphoria, 1999). Es war Pumas erstes und einziges Soloalbum.


Weitere Aufnahmen hatte er Steve Lacy, J.R. Monterose, Warren Vaché, Carol Sloane, King Curtis, Mark Murphy, Jimmy Giuffre, Peter Ind und anderen gemacht. Joe Puma starb am 31. Mai 2000 in New York City. "The Jazz Guitar Of Joe Puma" (Fresh Sound, 2007) war eine Compilation. Vier CDs umfasste das Box-Set "Six Classic Albums Plus Bonus Tracks" (Real Gone, 2015). 10/23

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