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Junior Wells

Amerikanischer Blues-Sänger und Mundharmonika-Spieler, geboren am 9. Dezember 1934 in Memphis, Tennessee, als Amos Blackmore. Er wuchs im Bundesstaat Arkansas auf. Bereits im Alter von sieben Jahren spielte er Mundharmonika. Seine ersten Lehrerer waren sein Cousin Junior Parker und Sonny Boy Williamson II.



1948 ging er nach Chicago. Mit 18 Jahren spielte er in der Band von Muddy Waters, mit der er auch erstmals in einem Aufnahmestudio stand. Aufnahmen aus jener Zeit finden sich auf vielen späteren Muddy Waters-Compilations. 1966 tourte Junior Wells mit dem American Folk Blues Festival durch Europa.

 

Sein erstes Album unter eigenem Namen hiess "Hoodoo Man Blues" (Delmark, 1965) und entstand mit Hilfe von Buddy Guy (g), Jack Myers (e-b) und Billy Warren (dm). Auch auf "It's My Life, Baby!" (Vanguard, 1966) mit Leroy Stewart (e-b) und Fred Below oder Little Al (dm) sowie teilweise Walter Beasley (g) wurde er von Buddy Guy begeitet.

 

Auch auf der Split-LP "Chicago/The Blues/Today! Vol. 1" (Vanguard, 1966), die sich die Junior Wells Blues Band mit J.B. Hutto and His Hawks sowie Otis Spann's South Side Piano teilte, war Buddy Guy als Begleiter mit dabei. Insgesamt erschienen von Junior Wells und seinen Bands Junior Wells and His Eagle Rockers bzw. Junior Wells' Chicago Blues Band mehr als 30 Alben.

 

Mit seinen Instrumental-Kollegen James Cotton, Carey Bell und Billy Branch hatte er "Harp Attack!" (Alligator, 1990) eingespielt. Begleitet wurden die Mundharmonia-Spieler von Michael Coleman und Geroge Baze (g), Lucky Peterson (g), Johnny B. Gayden (e-b) und Ray "Killer" Allison (dm). The Aces hiess eine frühe Chicago Blues-Band, bei der Wells einige Zeit mitmachte.

 

Junior Wells Schaffen wurde auf über 30 Compilations festgehalten. Auf den sechs CDs des Boxsets "Sexy Bitch - Box Of Blues" (Cleopatra Blues, 2018) fanden sich Studioaufnahmen aus den Jahren 1953 bis 1979 und bisher unveröffentlichte Liveaufnahmen aus den Jahren 1983 bis 1997.

 

Weitere Aufnahmen machte er als Begleiter von Bonnie Riatt, den Rollting Stones, Clarence Wheeler, Santana, Bendik Hofseth, Van Morrison, Arrested Development, Earl Hooker, Earth, Wind & Fire, John Mayall, T-Bone Walker, J.B. Lenoir, Lou Rawls, Fenton Robinson und anderen.      12/23

 

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Jay McShann

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