top of page

Kenny Werner

  • musicmakermark
  • 15. Dez. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Amerikanischer Jazz-Pianist, Komponist und Bandleader, geboren am 19. November 1951 in Brooklyn, New York City. Er wuchs in Oceanside, New York, auf begann schon früh Klavier zu spielen. Seinen ersten Fernsehauftritt hatte er im Alter von 11 Jahren.


 

Er genoss eine klassische Ausbildung, die ihn bis an die Manhattan School of Music führte. Gleichzeitig entwickelte sich bei ihm auch eine Vorliebe für das Improvisieren. 1970 ergänzte er seine Ausbildung mit einem Besuch der Berklee School of Music in Boston.

 

Danach hielt er sich in Brasilien auf, wo er auf die Zwillingsbrüder Victor Assis Brasil (sax) und Joao Assis Brasil (p) traf. Mit "The Piano Music Of Bix Beiderbecke - Duke Ellington - George Gershwin - James P. Johnson" (Finnadar, 1978) legte er ein erstes Album unter eigenem Namen vor, das er solo eingespielt hatte.

 

Zwei Jahre später folgte mit "Beyond The Forest Of Mirkwood" (Enja, 1980) eine zweite Solo-LP. Dazu war er in jener Zeit als Sideman auf Aufnahmen von Charles Mingus, Archie Shepp, Jim Pepper, Jamey Haddad, Chico Freeman, Joe Lovano, Jerome Harris und Peter Erskine zu hören.

 

Er spielte zudem im The Mel Lewis Orchestra und mit der Fusion-Formation Special EFX.  "Introducing The Trio" (Sunnyside, 1989) zeigt ihn erstmals mit seinem ersten Trio, das aus Ratzo B. Harris (b) und Tom Rainey (dm) bestand. Auf "Gu-Ru" (TCB, 1994) nannte sich diese Gruppe erstmals Kenny Werner Trio.

 

Für zwei der acht Tracks wurde Jamey Haddad (perc) beigezogen. In einem dieser beiden Nicht-Trio-Tracks waren zudem noch Billy Drewes (ts) und Tim Hagans (tp) zu hören. "Live At Visiones" (Concord, 1995) war dann wieder eine reine Trioaufnahme von Werner, Harris und Rainey.

 

Anfang der 1980er Jahre war mit dem Trio als Kernformation das Ken Werner Sextett mit Joe Lovano (ts, fl, musette), Billy Drewes (ts, as, ss), Bill De Arango (g) die LP "298 Bridge Street" (AFM) entstanden. Auf "A Delicate Balance" (RCA Victor, 1997) bestand das Kenny Werner Trio aus Dave Holland (b) und Jack DeJohnette (dm).

 

Fortan liess er sich von Johannes Weidenmüller (b) und Ari Hoenig (dm) begleiten. "Form and Fantasy" (Double-Time, 2001), "Peace: Live At The Blue Note" (Half Note, 2004), "Beat Degeneration - Live Vol. 2" (One, 2006), "With A Song In My Heart" (Venus, 2008), "The Melody" (Pirouet, 2015) und "Animal Crackers" (Pirouet, 2017) waren Aufnahmen dieses langlebigen Trios.  

 

Dazwischen machte Werner weitere Trioaufnahmen mit On/Of-Lineups. "Unprotected Music" (Double-Time, 1998) hiess eine Trioaufnahme mit Marc Johnson (b) und Joey Baron (dm). Weitere enstanden mit europäischen Musikern.  

 

In den 1990er Jahren wurde er von Santi Debriano, Joe Locke, Torben Westergaard, Robin Eubanks, Lee Konitz, Loren Schoenberg, Jane Ira Bloom, Judi Silvano, Judy Niemack, Maria Schneider, Nils Wogram, Chris Potter, Rez Abbasi, Alex Riel, Scott Colley, Tom Harrell, Don Braden, George Garzone, Toots Thielemans und anderen sowie erneut von Joe Lovano und Peter Erskine ins Studio geholt worden.

 

"Uncovered Heart" (Sunnyside, 1990) war Werners erste Aufnahme als Leader einer grösseren Gruppe gewesen. Diese bestand aus Joe Lovano (ss, ts), Randy Brecker (tp, flh), Eddie Gomez (b), Cafe Edson Adasilva (perc) und John Riley (dm).

 

Mit Tom Harrell (flh), Paul Imm (b) und André Ceccarelli (dm) als Co-Leader entstand am 26. April 1991 in Paris die Live-CD "Sail Away" (Musidisc, 1991). "Meditations" (SteepleChase, 1993) und "At Maybeck" (Concord, 1994) hiessen weitere Soloalben. Letztere erschien als "Volume 34 " der Solopiano-"Maybeck Recital Hall Series".

 

Von Kenny Werner als Leader, Co-Leader oder Leiter von eigenen Gruppen wie dem Ken Werner Sextett und dem Kenny Werner Trio kamen an die 70 Alben auf den Markt. Zudem besitzt Werner bei discogs.com rund 250 Einträge als Musiker allgemein.              12/25

Compendium musicum

©2023 von Compendium musicum. Erstellt mit Wix.com

bottom of page