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Koko Taylor

  • musicmakermark
  • vor 3 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanische R&B-, Blues- und Soul-Sängerin, geboren am 28. September 1928 in Memphis, Tennessee, als Cora Ann Walton. 1952 zog sie mit ihrem Mann, dem Lastwagenfahrer Robert "Pops" Taylor, nach Chicago.


 

Ende der 1950er Jahre begann sie in den Nachclubs von Chicago aufzutreten. 1962 wurde sie von Willie Dixon entdeckt. Dies führte zu ersten Aufnahmen in Form der 7"-Single "Like Heaven To Me/Honky Tonky" (USA, 1963).

 

Als nächstes war sie als Cocoa Taylor mit einem Song auf dem Sampler "Chicago Blues" (Spivey, 1964) vertreten. Dieser Song kam mit einem zweiten auch als erste Single beim "Chess"-Unterlabel "Checker Records" heraus, wo sie dank Dixon einen Vertrag bekam.

 

Es folgten bis gegen Ende der 1960er Jahre mehrere weitere Singles bei "Checker". Darunter befand sich mit "Wang Dang Doodle" (1966) ein Song, den Willie Dixon für Howlin' Wolf geschrieben hatte und den Wolf fünf Jahre davor veröffentlicht hatte, ohne dass er in die Charts gelangte.

 

Die Version von Koko Taylor verkaufte sich eine Million Mal und erreichte Platz 4 bei den R&B-Charts sowie Platz 58 bei den Billboard Hot 100. Danach veröffentlichte sie auf "Chess" die Alben "Koko Taylor" (1969) und "Basic Soul" (1972). Mitte der 1970er Jahre wechselte sie zu "Alligator Records".

 

Dort kamen beginnend mit "I Got What It Takes" (1975) bis 2007 zehn Alben heraus. Eines dieser Alben war die Liveaufnahme "An Audience With The Queen (Live From Chicago)" (1987), erschienen unter dem Bandnamen Koko Taylor & Her Blues Machine.

 

Koko Taylor starb am 3. Juni 2009 im Alter von 80 Jahren in Chicago, Illinois. Ihr Schaffen wurde auf rund einem Dutzend Compilations dargestellt. Eine davon hiess What It Takes - The Chess Years" (Chess, 1997). "Deluxe Edition" (Alligator, 2002) und "Crown Jewels" (Alligator, 2025) zeigten ihre Arbeit für "Alligator Records" auf.                 05/26

 

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