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Lindsay Cooper (SCO)

musicmakermark
vor 11 Stunden
1 Min. Lesezeit

Schottischer Bassist, Cellist und Tuba-Spieler, geboren am 18. Januar 1940 in Glasgow. Cooper zog 1965 nach London, um dort als Berufsmusiker zu arbeiten. Er heuerte als Schiffsmusiker an und war mit Unterbrechungen bis 1970 auf der "Queen Mary" und Passagierschiffen der P&O-Linie tätig.


 

Dann arbeitete Cooper für die Strawbs und Ken Colyer und wurde von Mike Oldfield für die Aufnahmen des Millionenseller-Albums "Tubular Bells" (Virgin, 1973) beigezogen. Daneben studierte er bei Peter Ind, um danach vor allem im freien Jazzbereich tätig zu werden.

 

Er machte Aufnahmen mit Amalgam, dem Spontaneous Music Orchestra, Alan Wakeman, Stan Tracey, Keith Tippett, Derek Bailey, Kenny Wheeler, Trevor Watts, Eddie Lockjaw Davis, Bobby Bradford und Yusef Lateef.

 

Ende der 1970er Jahre zog er nach Zürich, wo er mit Urs Blöchlinger, im Trio Day & Taxi von Christoph Gallio und Dieter Ulrich arbeitete. Anfang der 1990er Jahre kehrte Cooper nach Schottland zurück, wo er in Edingburgh einen Workshop für freie Improvisationsmusik gründete.

 

Daneben spielte er in verschiedenen Gruppen von Bill Wells und mit The Pearlfishers. Aufnahmen als Leader machte er nicht. Lange nach seinem Tod erschienen aber zwei DL-Archivaufnahen, bei denen er als Co-Leader aufgeführt war. Live-Solo-, Duo- und Quartettaufnahmen von und mit Lol Coxhill (ss), Pat Thomas (key, elect) und Bill Wells (sampl) trugen den Titel "Live At The 13th Note Glasgow 08​/​12​/​1999" (scatterArchive, 2020). 

 

"To Elsie" (scatterArchive, 2020) zeigt Cooper, Coxhill und Wells 2001 ebenfalls bei einem Auftritt in Glasgow. Lindsay Cooper starb am 19. Juni 2001 in Edinburgh im Alter von 61 Jahren. Er ist nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen englischen Saxophonistin, Oboen- und Fagottspielerin Lindsay Cooper.                                               10/26

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