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Lou Blackburn

  • musicmakermark
  • vor 2 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Jazz-Posaunist, Komponist und Bandleader, geboren am 12. November 1922 in Rankin, Pennsylvania. Er begann an der High School Posaune zu spielen und studierte an der Roosevelt University Musik. Den Militärdienst leistete er überwiegend in Army Bands ab.



Im Anschluss daran spielte er mit Charlie Ventura und Lionel Hampton, mit dem er auch erste Aufnahmen machte. Blackburn liess sich New York nieder und arbeitete bei Cat Anderson. 1961 zog er nach Los Angeles. Dort zwei Alben unter eigenem Namen.


Mit Freddie Hill (tp), Horace Tapscott (p), John Duke (b) und Leroy Henderson (dm) nahm er am 25. und 31. Januar  sowie am 12. und 18. März 1963 in Los Angeles die LPs "Two Note Samba" und "Jazz Frontier" (beide Imperial, 1963) auf.

 

Es handelte sich um die beiden einzigen Alben unter seinem eigenen Namen. Die 18 Stücke sowie ein 19., bislang noch nie veröffentlichter Track wurden später auf der CD "The Complete Imperial Sessions" (Blue Note, 2006) zusammengefasst. Es folgten weitere Aufnahmen und Konzerte mit anderen Gruppen oder Musikern.

 

Er arbeitete für Gerald Wilson, The Ronettes, Roosevelt Grier, Chico Hamilton, The Righteous Brothers, Oliver Nelson, Richard Harris, Charles Mingus, The Monkees, Nelson Riddle, Steve Allen, Anna Black, Billy Larkin, Bobby Bryant, Leo Wrigh, Esther Phillips, The Crystals und andere.

 

1970 siedelte er nach Deutschland über, wo er in Köln in der Bigband von Kurt Edelhagen arbeitete, bevor er der musikalische Leiter des Stückes "Catch My Soul" wurde, das am Theater des Westens in Berlin aufgeführt wurde. Ein längerer Afrikaaufenthalt inspirierte ihn zur Gründung der Afrojazz-Formation Gruppe Mombasa, die zwischen 1975 und 1981 mehrere Aufnahmen veröffentlichte.

 

Zudem spielte er in der Krautrockband Agitation Free. Lou Blackburn starb am 7. Juni 1990 im Alter von 67 Jahren in Berlin.                  01/26

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