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Mombasa

  • musicmakermark
  • vor 2 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Afro-Jazz-Formation, gegründet 1973 in Deutschland vom amerikanischen Posaunisten Lou Blackburn nach einem Aufenthalt in Afrika. Blackburn gab auch Aufnahmen unter seinem Namen heraus und arbeitete für Lionel Hampton, Charlie Ventura, Charles Mingus, Oliver Nelson, The Turtles, The Righteous Brothers und The Beach Boys und andere.


 

1970 zog Blackburn nach Europa, wo er auch mit der deutschen Krautrockband Agitation Free spielte. Auf der ersten LP "African Rhythms & Blues" (Spiegelei, 1975) bestand Mombasa neben Blackburn aus Charles Jefferson (tp, flh, kalimba), Gerald Luciano (e-b, perc, domba), Donald Coleman (congas, bamboo fl) und Cephus McGirt (dm).

 

Mit einer total anderen Besetzung spielte Blackburn das zweite Album "Mombasa 2 (African Rhythms & Blues)" (Spiegelei, 1976) ein. Im Studio standen neben dem Leader Doug Lucas (tp, flh), Don Ridgeway (e-b), Bob Reed (congas, perc) und Alan Tatham (dm).

 

Auch für die dritte Mombasa-LP "Ode To Kalahari" (Spiegelei, 1979) griff Blackburn auf neue Leute zurück und holte Ambrose Jackson (tp), Ed Wright (e-b), Tom Nicholas (congas) und Pierre Baynes (dm) ins Studio. Die fünf Musiker bedienten auch viele Perkussionsinstrumente.

 

Das vierte Album "Tathagata" (Wind, 1980) zeigte Mombasa wieder mit Ed Wright (e-b) und Tom Nicholas (congas, perc) sowie dazu mit Carmell Jones (tp), Darryl Wilson und Donald Coleman (congas, perc, vcl) und Tony Nahar (dm, perc).

 

Das fünfte und letzte Album hiess "Peace Maker" (Pläne, 1981), eingespielt von fast der selben Besetzung wie die LP zuvor, allerdings ohne Trompeter Carmell Jones. Lange nach dem Ende der Band tauchten auf den beiden Maxisingles "Africa" (Deep Den, 2004) und "Ambabaia" (Paprika Beat, 2006) zwei Mombasa-Tracks in diversen House-Remixes auf.

 

Ob es sich um Tracks der Band handelte, ist nicht sicher, zumal sich die beiden Titel auf keiner der fünf Mombasa-LPs finden. Sie sind auch nicht auf dem Remix-Album "African Rhythms & Blues Remixes" (Sonorama, 2007) vorhanden, auf dem diverse Remixer Titel des Debutalbums bearbeiteten.

 

Lou Blackburn war am 7. Juni 1990 im Alter von 67 Jahren in Berlin gestorben.  Mit "Shango Over Devil's Moor - Live At Stagge's Hotel 1976" (Sireena, 2017) erschien im selben Jahr eine Liveaufnahme aus der Anfangszeit der Gruppe.                                                          01/26

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