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Louise Farrenc

  • musicmakermark
  • vor 5 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Französische Komponistin, Pianistin und Musiklehrerin, geboren am 31. Mai 1804 in Paris als Jeanne-Louise Dumont. Sie wuchs in der Nähe der Sorbonne auf und begann schon im Kindesalter Klavier zu spielen. Ihre Lehrerinnen und Lehrer waren Cecile Soria, Ignaz Moscheles, Johann Nepomuk Hummel und Anton Reicha.


 

Am Konservatorium von Paris erhielt sie Privatstunden, weil ihr als Frau der Eintritt in die normalen Klassen verwehrt blieb. 1981 heiratete sie den Studenten und Flötisten Aristide Farrenc. Danach unterbrach sie ihr Studium und gab mit ihrem Mann in ganz Frankreich Konzerte.

 

Erschöpft von ihrer Konzerttätigkeit gründete das Ehepaar einen Verlag. Éditions Farrenc war während 40 Jahren der führende Musikverlag Frankreichs. Louise setzte ihre Studien bei Anton Reicha fort und wurde Mutter von Victorine (1826-1859), die ebenfalls als Konzertpianistin tätig war aber schon mit 32 Jahren verstarb.

 

In den 1880er Jahren war Farrenc eine der führendsten Pianistinnen des Landes. 1842 wurde sie zur Professorin für Klavier am Konservatorium von Paris berufen. Diese renommierte Tätigkeit übte sie während rund 30 Jahren aus. Farrenc starb am 15. September 1875 in Alter von 71 Jahren in Paris.

 

Als Komponistin schrieb sie drei Sinfonien, mehrere Choralwerke und viele Kammermusik- oder Klavierstücke. Louise Farrencs Werke wurden auf rund 50 Schallplatten veröffentlicht, teilweise zusammen mit Stücken anderer Komponistinnen und Komponisten.                                 04/26

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