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Maggie Reilly

  • musicmakermark
  • vor 9 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Schottische Sängerin zwischen Pop, Folk und Rock, geboren am 15. September 1956 in Maryhill, Glasgow. Die Tochter des schottischen Sängers Danny Reilly begleitete ihren Vater schon in jungen Jahren bei Konzerten. In Glasgow lernte sie Stuart McKillop kennen.


 

Sie wurde Mitglied seiner Gruppe Joe Cool. Zwei Jahre später gab diese Band, die sich nach einer Umbesetzung fortan Cado Belle nannte, ihr einziges Album, "Cado Belle" (Anchor, 1976) heraus. Die Gruppe löste sich 1979 auf.

 

Zwischen 1980 und 1984 war sie als Sängerin für Mike Oldfield tätig. Sie kam auf den bei "Virgin" erschienenen Oldfield-Alben "QE2" (1980), "Five Miles Out" (1982), "Crises" (1983) und "Discovery" (1984) zum Einsatz. Daraus wurden mehrere Singles ausgekoppelt, von denen vier kleinere oder grössere Hits wurden.

 

"Family Man" stammte vom Album "Five Miles Out" und kam in die Top-50 der britischen Charts. Ihr grösster Hit mit Oldfield war "Moonlight Shadow", ein Song vom Album "Crises". Der Song war in vielen Ländercharts weltweit ein Nummer-1-Hit.

 

In Grossbritannien stand die Single auf Platz 4. Mit "Foreign Affair" wurde aus dem "Crises"-Album eine weitere, weniger erfolgreiche Single mit Reilly ausgekoppelt. Das Album enthielt aber mit "Shadow On The Wall" mit Roger Chapman als Sänger einen weiteren Hit.

 

"To France", eine weitere Single von Reilly und Oldfield, fand sich auf dem Album "Discovery" und schaffte es in die Top-50 der britischen Charts. Später wurde Maggie Reilly von Mike Oldfield auch für die Aufnahmen des Albums "Earth Moving" (Virgin, 1989) engagiert.

 

Mit "Echoes" (Electrola, 1992) legte Maggie Reilly ihr erstes eigenes Album vor. Es schaffte zwar den Sprung in einige europäische Charts, doch in Grossbritannien tauchte das Album nicht in der Hitparade auf. Einzig die Single "Everytime We Touch" wurde auf Platz 99 notiert.

 

Single und Album waren aber in Norwegen Nummer-1-Hits. Weitere Singles blieben erfolglos, darunter auch ein Remix von "To France", der unter ihrem Namen erschien. Danach kamen bis dato zehn weitere Alben unter ihrem Namen heraus, ohne dass sie weitere Erfolge feiern konnte.

 

"The Best of Maggie Reilly, There and Back Again (1998) war eine Compilation, auf der auch ihre vier Hits mit Mike Oldfield nicht fehlen durften. "The Best of Maggie Reilly: Past – Present – Future" (Red Berry, 2021) enthielt Neuversionen von frühen Songs, aktuelle Lieder und bisher noch nie veröffentlichten Stücke.

 

Maggie Reilly wurde auch zu Aufnahmen von Mike Batt, Nick Mason von Pink Floyd, Jack Bruce, The Sisters Of Mercy, Smokie und vielen anderen beigezogen. Bei discogs.com hat sie an die 150 Einträge als Sängerin.

                                                                               06/26

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