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Manowar

  • musicmakermark
  • vor 3 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Amerikanische Heavy und Power Metal-Band, gegründet 1980 in Auburn, New York. Manowar ist nicht nur Weltrekordhalter in Sachen Lautstärke, sondern auch was die Konzertdauer betrifft. In Bulgarien spielte die Band 2008 während fünf Stunden und einer Minute.


 

Die Gruppe verkaufte bisher 30 Millionen Schallplatten. Co-Gründer waren der ehemalige Black Sabbath-Roadie Joey DeMaio (e-b, g, key) und Ross "The Boss" Friedman (g), der damals bei Shakin' Street, einer Band die für Black Sabbath als Opener tätig war, spielte.

 

Als weitere Musiker verpflichteten sie Eric Adams (vcl) und Donnie Hamzik (dm). "Battle Hymns" (Liberty, 1982) hiess nach einem Demotape (1981) das Debutalbum mit der Stimme von Orson Welles in einem Track.

 

Später wurde der Schriftsteller auch für einen weiteren Manowar-Song als Erzähler beigezogen. Für Hamzik stiess vor den Aufnahmen des zweiten Albums "Into Glory Ride" (Megaforce, 1983) neu Scott Columbus (dm) zur Gruppe. Die nächsten Alben hiessen "Hail To England" (Music for Nations, 1984) und "Sign Of The Hammer" (Ten, 1984). Beide tauchten auf hinteren Plätzen der britischen Charts auf.

 

Weiter ging's mit "Fighting The World" (Atco, 1987) und "Kings Of Metal" (Atlantic, 1988). Danach stiegen Co-Gründer Friedman und Columbus aus. Für "The Triumph Of Steel" (Atlantic, 1992) wurden neu David Shankle (g) und Kenny Earl Edwards alias Rhino (dm) beigezogen.

 

Dann blieb es vier Jahre lang ruhig um die Band. Während dieser Zeit erschien das Boxset "Secrets of Steel" (Geffen, 1993) mit zwei der frühen Alben sowie einer kurzen VHS-Doku-Videokassette. Mit "The Hell of Steel" (Atlantic, 1994) folgte eine Compilation mit Songs aus den drei Alben für das "Atlantic"-Label.

 

Mit dem Album "Louder Than Hell" (Geffen, 1996) kehrte Manowar wieder zurück und zwar mit ihrem alten Drummer Scott Colubmus und Karl Logan (g) als neuen Gitarristen. Die Ur-Mitglieder Eric Adams (vcl) und Joey DeMaio (e-b, key) vervollständigten das Lineup.

 

Fortan tauchten de Manowar-Alben in vielen europäischen Ländercharts teilweise auf vorderen Plätzen auf. In den USA und in Grossbritannien schaffte es die Band nicht (mehr) in die Charts. Eingerahmt von mehreren CD-EPs, die meist Liveaufnahmen enthielten, erschien das Live-Doppelalbum "Hell on Wheels–Live" (Metal Blade, 1997).

 

"Anthology" (Connoisseur Collection, 1997), "The Kingdom of Steel" (Universal, 1998) und "Steel Warriors" (BGM, 1998) waren Compilations. Eine weitere Live-Doppel-CD hiess "Hell On Stage Live" (Nuclear Blast, 1999).

 

"Warriors Of The World" (Nuclear Blast, 2002) und "Gods Of War" (Magic Circle, 2007) waren weitere Studioalben, eingespielt vom selben Lineup, das auch das Comebackalbum "Louder Than Hell" realisiert hatte.

 

Von "Gods Of War" erschien mit "Gods Of War Live" (Magic Circle, 2007) eine Liveversion. Dazwischen kamen mehrere weitere CD-EP, Singles und Videos heraus. "Classics" (EMI, 2009) war erneut eine Compilation.

 

"Thunder In The Sky" (Magic Circle, 2009) hiess eine Doppel-CD, deren erster Teil aus einer CD-EP mit sechs Songs bestand. CD 2 war eine Full Lenght-Veröffentlichung mit Manowar-Songs, gesungen in diversen Sprachen von japanisch und bulgarisch bis finnisch und spanisch.

 

Inzwischen hatte Ur-Mitglied Donnie Hamzik (dm) den Platz von ebenfalls Ur-Mitglied Scott Columbus (wieder) übernommen. Columbus starb am 4. April 2011. "Hell on Earth V" (Magic Circle, 2009) war eine Doppel-DVD mit einzelnen Live-Tracks, mitgeschnitten bei diversen Auftritten in den 2000er Jahren.

 

Das nächste Studioalbum nannte sich "Battle Hymns MMXI" (Magic Circle, 2010) und war eine Neueinspielung des Debutalbums "Battle Hyms" von 1982. Das Set "The Triple Album Collection" (Rhino, 2012) bestand aus drei frühen Manowar-Alben.

 

Vom nächsten Studioalbum "The Lord of Steel" (Magic Circle, 2012) erschien ebenfalls eine Liveversion in Form einer DL-EP (Magic Circle, 2013). "Kings of Metal MMXIV" (Magic Circle, 2014) folgte als nächstes Album ein Remake von "Kings of Metal" von 1988.

 

Seither kam mit "Hail and Kill" (X5, 2019) mit Songs aus den Alben von Ende der 1980er/Anfang 1990er Jahre neben EPs und Singles einzig noch eine DL-Compilation heraus.                                             03/26

 

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