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Meg Baird

  • musicmakermark
  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanische Folk-Singer/Songwriterin aus Philadelphia, Pennsylvania, geboren im Bundesstaat New Jersey. Sie ist die Grossgrossnichte des appalachischen Folksängers und Geschichtsforschers Isaac Garfield "I.G." Greer (1881-1967), dessen Musik auf einer der frühesten Aufnahmen des "Archive of Folk Culture" in der so genannten Library of Congress verewigt wurde.


 

Vor diesem Hintergrund geriet Baird über "Smithonian Folkway"-Alben selber in die Folk-Music. In der zweiten Hälfte der 1990er Jahre war sie Mitglied der Indie Rock/Lo Fi-Formation Clock Strikes 13, von der mehrere Singles und das Album "Ever Decreasing Circles" (Drive-In und Liquefaction Empire, 2000) erschienen.

 

2002 war sie eines der Gründungsmitglieder der Psychedelic Folk-Band Espers, von der mehrere Aufnahmen erschienen. Mit ihrer Schwester Laura Baird trat sie als The Baird Sisters auf. Von diesem Duo erschienen die beiden labellosen CD-R "At Home" (2003) und "Lonely Town" (2008) sowie die LP "Until You Find Your Green" (Grapefruit, 2012).

 

Mit Helena Espvall (cello, vcl) und Sharron Kraus (dulcimer, vcl) als Co-Leaderinnen nahm Baird das Album "Leaves From Off The Tree" (Bo'Weavil, 2006) auf. Mit Espvall, die ebenfalls Mitglied bei Espers war, trat sie auch als Trollslända auf, ohne dass eigene Aufnahmen erschienen.

 

Espers-Mitmusiker halfen bei den Aufnahmen von Meg Bairds erstem eigenen Album "Dear Companion" (Drag City, 2007). Neben wenigen Singles erschien mit "Seasons On Earth" (Drag City, 2011) ein zweites eigenes Album.

 

Danach liessen sich Meg Baird und ihr Lebensgefährte Charlie Saufley (vcl, perc, g) von Six Organs Of Admittance in San Francisco nieder, wo mit "Don't Weigh Down The Light" (Drag City, 2015) ein drittes eigenes Album entstand. 

 

Baird (dm, vcl) und Saufley (g) gründeten dort mit Ethan Miller (e-b, g) von Comets On Fire und Noel Von Harmonson (g) die Psychedelic Rock-Gruppe Heron Oblivion. Von dieser erschienen als erstes der 21:35 Minuten lange DL-Track "Funeral Funk 49" und der 15:34-minütige DL-Track "Fernwood" (beide 2015).

 

Danach waren "Heron Oblivion" (Sub Pop, 2016) und "The Chapel" (2017) zwei Alben von Heron Oblivion. Das nächste Album mit ihrem Namen auf dem Cover hiess "Ghost Forests" (Three Lobed, 2018) und kam zusammen mit Mary Lattimore (harp) zu Stande. "Furling" (Drag City, 2023) war ein weiteres eigenes Album. 

 

Dazu war sie auf Aufnahmen der Gruppen Fern Knight, Slumber, Watery Love, The Chris Robinson Brotherhood und Grayson Lane anzutreffen. Auch für Joan Shelley, aus alias Yasuhiko Fukuzono, Bill Callahan & Bonnie "Prince" Billy, Howlin Rain, Steve Gunn, Ethan Miller und Kurt Vile ging sie ins Studio.                                                   07/26

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