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Michael Rabinowitz

  • musicmakermark
  • vor 1 Stunde
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Fagott-Spieler, Bassklarinettist und Bandleader, geboren am 27. November 1955 in Bethany, Connecticut. Er spielte in der Junior High School Klarinette, bevor er in der High School zum Fagott wechselte.


 

Zunächst trat er auf lokaler Ebene in New Haven auf, hatte Unterricht bei Sal Mosca und studierte an der State University of New York. Nach dem Studienabschluss lebte er zwei Jahre in Europa, unter anderem in Paris und Amsterdam.

 

In Kopenhagen spielte er mit Ed Thigpen, Kenny Drew senior und Horace Parlan. Nach seiner Rückkehr in die USA arbeitete er mit Ira Sullivan und war dabei, als dieser das Album "Does It All !" (Muse, 1983) aufnahm.

 

1986 zog er nach New York City, wo er ab 1988 mit Dave Douglas (tp), Mark Feldman (vio), Michael Jefry Stevens (p), Joe Fonda (b) und Harvey Sorgen (dm) The Mosaic Sextet bildete. Von dieser Gruppe erschien mit "Today, This Moment" (Konnex, 1994) nur ein Album.

 

Dieses wurde später zusammen mit weiteren Aufnahme der drei damaligen Recording-Sessions unter dem Titel "Mosaic Sextet" (GM, 2001) als Doppel-CD (wieder) veröffentlicht. 1989 wurde er für die Aufnahmen von Charles Mingus' unvollendetem Werk "Epitaph" beigezogen.

 

Das Werk wurde Gunther Schuller mit einer ganzen Reihe von weiteren Musikern einspielt und auf einer Doppel-CD (Columbia, 1990) veröffentlicht. In den 1990er Jahren leitete Rabinowitz eigene Gruppen, mit denen er zu seinen ersten Aufnahmen als Leader oder Co-Leader kam.

 

Auf "Bassoon On Fire" (Cats Paw, 1990) war er in Begleitung von John Hicks (p), Rufus Reid (b) und Victor Lewis (dm) bzw. von John Hart (g), Pat O'Leary (b) und Steve Johns (dm) zu hören. Mit Hicks, Ira Coleman (b) und Johns bildete er The Michael Rabinowitz Quartet, von dem "Gabrielle's Balloon" (Jazz Focus, 1996) herauskam.

 

"Hollywood O.K. Pieces" (Geestgronden, 2004) zeigt Rabinowitz mit Peter van Bergen (cl), Vincent Chancey (frh), Guus Janssen (p), Ernst Glerum (b) und Wim Janssen (dm). Eine Duoaufnahme mit Michael Jefry Stevens (p) kam unter dem Titel "Play" (Drimala, 2004) auf den Markt.

 

Bassoon In the Wild Quartet nannte sich eine Formation mit Diana Herold (vibes), Joe Fonda (b) und Grisha Alexiev (dm), von der "Ocean Eyes" (Schreiber, 2007) erschien. Dann vergingen zehn Jahre, bis Rabinowitz mit "Uncharted Waters" (Cats Paw, 2017) ein weiteres eigenes Album vorlegte. Seine Begleiter waren Nat Harris (g), Ruslan Khain (e-b) und Vince Ector (dm).   

 

Auf "Next Chapter" (Blue Ridge Bassoon, 2023) wurde Michael Rabinowitz

(p, bassoon) von Andy McKee (b) und Tommy Campbell (dm) begleitet.

 

Daneben wurde er von anderen Leader für Aufnahmen beigezogen, mehrfach von Joe Lovano. Auch Giora Feidman, Anthony Braxton, Craig Handy, Leonore von Stein, Franz Koglmann, Marcin Oleś und Bartłomiej Brat Oleś, Martha Redbone, Joe Fonda, Chris Potter, Ryan Truesdell und Brian Landrus bauten auf seine Dienste. Er war auch Mitglied der Post-Mingus-Formationen Mingus Big Band.                06/26

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