Queen Esther
- musicmakermark
- vor 3 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Amerikanische Sängerin zwischen Jazz, Blues und anderen Stilen sowie Songwriterin, Musikerin, Schauspielerin, Produzentin, Schriftstellerin, Drehbuch- und Librettoautorin, geboren am 30. Juni ohne Jahresangabe und aufgewachsen in Atlanta, Georgia, bzw. Charleston, South Carolina.

Sie ist nicht zu verwechseln mit der Gospel-, R&B- und Soul-Sängerin und Schauspielerin Queen Esther Marrow. Queen Esther wuchs mit Gospelmusik auf. An der Highschool studierte sie Operngesang und klassische Musik und entdeckte den Jazz.
Sie spielte bei einer Produktion des Atlanta Symphony Orchestras mit Leonard Bernstein mit und gewann im Bereich Theater mehrere Stipendien. Als sie an der University Of Texas in Austin studierte, trat sie in Austin mit ihrer Band Moving Parts in lokalen Clubs als Opener für Larry Carlton, die Neville Brothers, Crowded House und andere auf.
Als Mitglied von Ro-Tel & The Hot Tomatoes spielte und sang sie Popmusik der 1950er und 1960er Jahre. Über den Bluesmusiker Hubert Sumlin fand sie zurück zu ihren Wurzeln in der Gospel- und Country-Musik.
Sie liess sich in Harlem, New York, nieder, wurde Mitglied der Black Rock Coalition und schloss ihr Studium als Drehbuchautorin ab. Zudem trat sie in der alternativen Musik- und Theaterszene in New York auf, was zu verschiedensten Zusammenarbeiten führte.
Mit dem Gitarristen und Multiinstrumentalisten Elliott Sharp spielte sie als Avant Blues-Duo Hoosegow das Album "Mighty" (Homestead, 1996) ein. Später wurde sie von Sharp mit Eric Mingus (vcl), Glenn Phillips und Henry Kaiser (g), Melvin Gibbs (e-b) und Lance Carter (dm) für die Aufnahmen des Albums "Electric Willie - A Tribute To Willie Dixon" (Yellowbird, 2010) verpflichtet.
Bei den Auditions zur Rolle "The Voice Of Heaven" im Broaday-Musical "Rent" schlug sie mehr als 6000 Bewerberinnen. Mit diesem Musical ging sie landesweit auf Tournee. Während dieser Zeit gründete sie ihr eigenes Label "EL Recordings", auf dem ihre erste eigene Aufnahme "Talkin' Fishbowl Blues" (EL, 2004) erschien.
Begleitet wurde sie dabei von Marvin Sewell und Kelvyn Bell (g) sowie Sebastian Steinberg und Booker King (b), sowie in einzelnen Tracks von Boo Reiners und Jack Sprat (g). Auf ihrem eigenen "EL"-Label kamen mit "What Is Love?" (2010), "The Other Side" (2014), "Gild The Black Lily" (2021), "Rona" (2023) und "Things Are Looking Up" (2024) weitere Alben heraus.
Sie machte bei Aufnahmen der New Sing-Band Yalloppin' Hounds, der Latin Jazz-Formation The Harlem Experiment und der Swing-Gruppe JC Hopkins Biggish Band mit. The Hot Five hiess eine eigene Band, mit der sie viel auftrat.
James Blood Ulmer holte sie für die Aufnahmen seines Albums "No Escape From The Blues: The Electric Lady Sessions" (Hyena, 2003) ins Studio. Dieses kam unter dem Bandnamen The Memphis Blood Jugband Singers heraus.
Er engagierte sie mit Charles Burnham (vcl, mand, fiddle), Mark Peterson (e-b) und Aubrey Dayle (dm) auch für sein Projekt The 52nd Street Blues Project, von dem "Blues & Grass" (Chesky, 2004) erschien. Sie sang auch in anderen Bands von Ulmer. 08/26


