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Michel de Villers

Französischer Jazz-Bariton- und Altsaxophonist, und Bandleader zwischen Swing und Bebop, geboren am 13. Juli 1926 in Villeneuve-sur-Lot als Michel de Villers de Montaugé. Er war Autodidakt und spielte ab 1943 hauptberuflich Alt- und Tenorsaxophon. Er arbeitete ab 1946 mit Django Reinhardt, als dieser bei einer Aufnahmesession vom 14. April 1947 die bekannten Titel "Peche à la Mouche" und "Minor Blues" aufnahm.


Dazu begleitete de Villers die amerikanischen, in Paris weilenden Musikern Kenny Clarke, Jonah Jones oder Lucky Thompson. Mit Don Byas und Bill Coleman ging er auf Tournee. Von der Gruppe Michel De Villers et son Quintette erschienen Ab Ende der 1940er Jahre mehrere Schellack-Schallplatten für das Label "Swing".


Später war er unter Gruppenbezeichnungen wie Michel De Villers And Co, Michel De Villers et son Orchestre, Michel de Villers Swingtet oder Michel de Villiers Sextet aktiv. Ende der 1950er Jahre wechselte er zum Baritonsaxophon. Er arbeitete mit Jack Diéval, André Persiany, Jean-Claude Fohrenbach, Guy Lafitte, nebenher auch als Discjockey.


1953 spielte er im Buck Clayton Quintett, 1954 zusammen mit Roger Guérin in der Band von Bernard Zacharias. Er schrieb für die Fachzeitschriften "Jazz Hot" und "La Gazette du Jazz". In den 1970er Jahren produzierte er für das Radio und textete Chansons. In den 1980er Jahren nahm er seine musikalische Karriere wieder auf und spielte mit Marc Fosset (g) die Duo-LP "Hershey Bar" (Ahead, 1981) ein.


Michel de Villers starb am 25. Oktober 1992 im Alter von 66 Jahren. Stücke seiner Gruppen aus den Jahren 1946 bis 1956 wurden später auf der CD "Low Reed" (Fresh Sound, 2018) zusammengefasst. 09/23

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