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Monty Alexander

  • musicmakermark
  • 4. Apr. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 14. Dez. 2025

Jamaikanisch-amerikanischer Jazz-Pianist, Bandleader und Komponist, geboren am 6. Juni 1944 in Kingston, Jamaika, als Montgomery Bernard Alexander. Er begann im Alter von vier Jahren Klavier zu spielen. Von 1950 bis 1959 hatte er Unterricht. Erste Erfahrungen sammelte er als Teenager in lokalen Calypso- und Rhythm & Blues-Bands.



Dazu arbeitete er als Studiopianist im legendären "Studio One" in Kingston. Nach einer Klassikausbildung wandte er sich dem Jazz zu. 1962 kehrte er Jamaika den Rücken und zog zuerst nach Miami, dann nach New York City. Dort spielte er für den Clubbesitzer Jilly Rizzo in dessen Jazzhaus „Jilly’s“.

 

Bei Rizzo lernte er eines Abends den Bassisten Ray Brown kennen, der mit Oscar Peterson spielte. Später wurde Monty Alexander Pianist im Ray Brown Trio. Erste Aufnahmen von Alexander hatten "Spunky" und "Alexander The Great" (beide Pacific Jazz, 1965) geheissen. Die erste entstand mit Gene Bertoncini oder Scott Turner (g), Bob Cranshaw oder  Victor Gaskin (b) sowie Bruno Carr oder Paul Humphrey (dm).

 

Auf der zweiten Aufnahme waren Victor Gaskin (b) und Paul Humphrey (dm) die Begleiter. Diese Liveaufnahme hiess mit ganzem Titel "Les McCann Introduces Alexander The Great". In Trios mit Bob Cranshaw oder Victor Gaskin bzw. Al Foster oder Roy McCurdy (dm) nahm er das dritte Album "Zing!" (RCA Victor, 1968) auf.

 

"This Is Monty Alexander" (Verve, 1969) und "Taste Of Freedom" (MGM, 1970) enthielten seine ersten Soloaufnahmen. Oscar Peterson vermittelte ihn 1971 zum deutschen Label "MPS", wo bis Anfang der 1980er Jahre viele weitere Aufnahmen erschienen, darunter auch die ersten von 15 Alben, die unter dem Gruppennamen Monty Alexander Trio erschienen.

 

Auf der 4-CD-Box "Alexander The Great - Monty Swings On MPS" (MPS, 2007) wurde sein Schaffen für "MPS" zusammengefasst. Alexander spielte auch für Labels wie "Concord", "Pablo", "Verve" und viele andere Aufnahmen ein.


Allein unter Monty Alexanders Namen kamen im Laufe der Jahre an die 70 Alben heraus. Darunter befand sich neben vielen anderen Soloaufnahmen die im Rahmen der Solopiano-"Maybeck Recital Hall Series" eingespielte CD "Volume 40" (Concord, 1995) .

 

Unter Gruppennamen wie The Monty Alexander 7, The Monty Alexander Quartet, The Monty Alexander Quintet, Monty Alexander's Ivory & Steel und Trio Supreme veröffentlichte der Pianist mehrere weitere Aufnahmen. Er war zudem Leader/Co-Leader oder Mitglied der Gruppen Benny Golson Funky Quintet, Milt Jackson Quintet und Montymento.

 

The Cyclones war ein Tanzorchester, das Alexander in den 1950er Jahren in Jamaika geleitet hatte. Bei discogs.com besitzt Alexander über 230 Credits als Musiker.                                                                      12/25

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