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Raphaël Imbert

  • musicmakermark
  • vor 2 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Französischer Jazz-Saxophonist, Klarinettist, Musikwissenschafter und Komponist, geboren am 2. Juni 1974 in Thiais, Val de Marne. Er lernte im Alter von 15 Jahren als Autodidakt Saxophon zu spielen. Er studierte in der Jazzklasse von Philippe Renault am Konservatorium von Marseille.


 

1996 gründete er die Gruppen Hemlé Orchestra sowie mit Émile Atsas (g), Vincent Lafont (p) und Jean-Luc Di Fraya (dm) das Atsas-Imbert Consort, von denen keine eigenen Aufnahmen erschienen. Imbert leitete danach andere Projekte und Gruppen, die auf Alben dokumentiert sind.

 

Nach Aufnahmen als Gast von Fred & Co und des Cyril Achard Quintets bildete er mit Zim Ngqawana (sax), Yaron Herman (p), Stéphan Caracci (vibes), Simon Tailleu (b) und Cédrick Bec (dm) das Newtopia Project, das "Suite Elegiaque" (Zig Zag Territoires, 2006) vorlegte.   


Im Raphaël Imbert Project mit André Rossi (org), Michel Péres (b), Jean-Luc Di Fraya (dm, vcl) und dem Quatuor Manfred Bourgogne stellte er auf "Bach Coltrane" (Zig Zag Territoires, 2008) die Musik von Johann Sebastian Bach derjenigen von John Coltrane gegenüber. "Live Au Tracteur" (Zig Zag Territoires, 2011) war die nächste Aufnahme.

 

Das Project bestand dabei neben dem Leader aus Stéphan Caracci (vibes), Joe Martin (b) und Gerald Cleaver (dm). Auf "Heavens. Amadeus & The Duke" (Jazz Village, 2013) wurden Werke von Wolfgang Amadeus Mozart denen von Duke Ellington gegenübergestellt. Das Raphaël Imbert Project umfasste zwölf Musiker und Musikerinnen.

 

Dazwischen und danach erschienen andere Aufnahmen. Nur im Trio mit Martin und Cleaver hatte er "N_Y Project" (Zig Zag Territoires, 2009) realisiert. Mit zehn anderen Musikern war er am Projekt "Cet Inexprimable 20 Ans – Atelier De Musiques Improvisées - 20ème Anniversaire" (Label Durance, 2010) beteiligt.

 

Unter diesen Musikern befand sich auch André Jaume (sax, bcl, fl), mit dem er das Duoalbum "Janus" (Label Durance, 2012) aufnahm. Mit Sébastien Lalisse (p), Olivier Chabasse (b) und Alain Soler (dm) tat er sich für "A René Char" (Label Durance, 2012) zusammen.

 

Neben Evan Parker, Joe McPhee, Michel Portal, John Tchicai und anderen war er am Projekt "13 Miniatures For Albert Ayler" (RogueArt, 2013) beteiligt. Mit Jaume und Soler (harm) bildete er das Harmonium Trio, das mit "Reed Organ And Reeds" (Label Durance, 2014) ein Album vorlegte.

 

Für "Music is my Home Act 1" (Jazz Village, 2016) versammelte er als Raphaël Imbert & Co Alain Soler (hca), Simon Sieger (tb), Marion Rampal (vcl), Big Ron Hunter (g), Leyla McCalla (cello), Pierre Fenichel (b) und Anne Paceo (dm) um sich.

 

Die Fortsetzung davon war "Music Is My Hope" (Jazz Village, 2018), realisiert mit Hilfe von Pierre Durand oder Thomas Weirich (g), Big Ron Hunter (g, vcl), Pierre-François Blanchard (key), Jean-Luc Di Fraya (dm) sowie Aurore Imbert, Manu Barthélémy und/oder Marion Rampal (vcl).

 

Vom Raphaël Imbert Quartet mit Vincent Lafont (p), Pierre Fenichel (b) und Mourad Benhammou (dm) kamen "Oraison" (Outnote, 2021) und "Songbook – Live À La Gare" (Outnote, 2024) heraus. "Invisible Stream" (Harmonia Mundi, 2022) hiess eine Quartett-Einspielung mit Jean-Guihen Queyras (cello), Pierre-François Blanchard (p) und Sonny Troupé (dm, perc)

 

Weitere Aufnahmen machte er mit Karol Beffa, Cédrick Bec, Johan Farjot, Arnaud Thorette und anderen als Co-Leaderinnen oder als Co-Leader. Weitere Einsätze hatte er im Attica Blues Orchestra von Archie Shepp, bei Tous En Cœur, mit dem Orchestre Philharmonique De Liège und dem Ensemble Contraste sowie mit den Sängerinnen Corine und Marion Rampal.

 

Imbert komponierte zudem Film- und Theatermusiken für Projekte von Philippe Carrese und Isabelle Boni-Claverie. Von 2003 bis 2006 war er Assistenzprofessor in der Jazzklasse des Konservatoriums von Marseille. Ab 2010 2q4 er Mitglied der Forschungsgruppe Improtech, die im Auftrag der Nationalen Forschungsagentur den Zusammenhang zwischen der Improvisation und neuen Technologien untersucht.

 

Daneben ist er Jazzkoordinator am Institut d'Enseignement Supérieur de la Musique Europe et Méditerranée in Aix en Provence. Ab September 2019 war er Leiter des nationalen Konservatoriums von Marseille.              04/26

 

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