top of page

Reggie Workman

  • musicmakermark
  • 7. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Jazz-Bassist und Bandleader, geboren am 26. Juni 1937 in Philadelphia, Pennsylvania, als Reginald Workman. Er arbeitete zuerst für Bandleader wie Freddie Cole, Gigi Gryce und Donald Byrd. Mit Byrd und Gryce kam er zu ersten Aufnahmen.


 

1961 ersetzte er Steve Davis im John Coltrane Quartet. Er war neben Art Davis zweiter Bassist auf "Olé Coltrane" (Atlantic, 1961) und "Africa/Brass" (Impulse!, 1961). Dazu war er auf "Live At The Village Vanguard" (Impulse!, 1962) mit Aufnahmen vom November 1961 zu hören.

 

Teile dieses Auftritts erschienen auch auf "Impressions" (Impulse!, 1963). Workman hatte Coltrane 1962 den Rücken gekehrt und sich Art Blakey's Jazz Messengers angeschlossen, wo er Jymie Merritt ersetzte. 1964 verliess er auch die Jazz Messengers.

 

An Arbeit als Sideman fehlte es Workman in den Jahren danach nie. Er wurde zu Aufnahmen von Duke Jordan, Booker Little, Dave Pike, Freddie Hubbard, Archie Shepp, Bill Dixon, Wayne Shorter, James Moody, Yusef Lateef, Herbie Mann, Lee Morgan, Roy Ayers, Pharoah Sanders und Booker Ervin geholt.

 

Dazu machte er bei Aufnahmen von Terumasa Hino, Cedar Walton, Stanley Cowell, Alice Coltrane, Johnny Coles, Bill Harper, Mal Waldron, Charles Tolliver, Sonny Fortune, Marion Brown, Hamiett Bluiett, Grachan Moncur III, Max Roach, Roy Brooks, Sonny Stitt, Frank Wright, Hank Mobley und Dutzende andere.

 

Er war einer der Musiker von The Super Jazz Trio, bei dem sich Tommy Flanagan (p) von diversen Bassisten und Schlagzeugern umgab. Auf Aufnahmen von Booker Ervin und Terumasa Hino tauchte er erstmals auf Schallplattenhüllen als Co-Leader auf.

 

"The Works Of Workman" (Denon, 1979) hiess ein erstes eigenes Album. Es enthielt unbegleitete Soloaufnahmen, die in Japan aufgenommen worden waren. Vom Black Swan Quartet mit Akbar Ali (vio), Abdul Wadud und Eileen Folson und Workman erschien eine gleichnamige Aufnahme (Minor, 1986).

 

Vom Reggie Workman Ensemble mit Oliver Lake (as), Marilyn Crispell (p) und Andrew Cyrille (dm) kam "Synthesis" (Leo, 1986) heraus. Auf "Images (Live From New York's Knitting Factory)" (Music & Arts, 1990) bestand das Ensemble aus Don Byron (cl), Michele Navazio (g), Crispell, Jeanne Lee (vcl), Workman und Gerry Hemingway (dm).

 

"Altered Spaces" (Leo, 1993) hiess eine dritte Aufnahme des Reggie Workman Ensembles. Darauf sind erneut Byron, Crispell, Lee, Workman und Hemingway zu hören, dazu Jason Hwang (vio). Trio Transition hatte dazwischen eine Gruppe bzw. eine Aufnahme (DIW, 1988) mit Mulgrew Miller (p) und Freddie Waits (dm) geheissen.


Auf der zweiten Aufnahme "Trio Transition With Special Guest Oliver Lake" (DIW, 1988) war Oliver Lake (as) als Gast dabei. Nach weiteren Duo- oder Trioaufnahmen als Co-Leader erschien mit "Summit Conference" (Postcards, 1994) eine Aufnahme nur unter seinem Namen. Seine Begleiter waren Sam Rivers (ts, ss, fl), Julian Priester (tb), Andrew Hill (p) und Pheeroan Aklaff (dm).

 

Auf dem selben Label kam im Jahre danach mit "Cerebral Caverns" (Postcards, 1995) ein zweites Album unter seinem Namen heraus. Dabei war das Aufgebot an Musikern mit Sam Rivers (ss, ts, fl), Julian Priester (tb), Elizabeth Panzer (harp), Geri Allen (p), Tapan Modak (tabla) sowie Gerry Hemingway (dm, e-dm) oder Al Foster (dm) etwas umfangreicher.

 

Trio 3 heisst eine langjährige Gruppe mit Oliver Lake (as) und Andrew Cyrille (dm), von der rund ein Dutzend Aufnahmen erschienen, teilweise solche mit weiteren Musikern. Als Sideman erschien Workmans Namen auf rund einem Dutzend Alben. Bei discogs.com besitzt er über 560 Einträge als Musiker.

06/26

Compendium musicum

©2023 von Compendium musicum. Erstellt mit Wix.com

bottom of page