top of page

Rick Margitza

  • musicmakermark
  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Jazz-Tenorsaxophonist, geboren am 24. Oktober 1961 in Detroit, Michigan, als Richard Dean Margitza. Sein Grossvater väterlicherseits war ein ungarischer Gypsy-Violonist und lehrte ihn das Spiel auf der Geige als Rick vier Jahre alt war.


 

Sein Vater war Violinist im Detroit Symphony Orchestra. Rick erlernte nach der Violine auch Klavier und Oboe, ehe er an der Fordson High School zum Tenorsaxophon wechselte. Er studierte an mehreren Colleges, darunter an der Berklee College of Music in Boston.

 

In den 1980er Jahren tourte er mit Maynard Ferguson und Flora Purim und liess sich in New York City nieder. Ende der 1980er Jahre begleitete er Miles Davis, als dieser sein letztes Album "Amandla"  (Warner, 1989) einspielte. Dazu war er auf Liveaufnahmen, die bei seiner Zeit bei Miles entstanden, zu hören, beispielsweise auf "Live Around the World" (Warner, 1996).


Für sein erstes eigenes Album "Color" (Blue Note, 1989) holte er Steve Masakowski (g), Joey Calderazzo (p), Jim Beard (synth), Marc Johnson (b), Adam Nussbaum (dm) und Airto Moreira (perc) als weitere Musiker dazu. Es war dies ein Top-10-Album in den US-Jazz-Charts.


Sein zweites Album "Hope" (Blue Note, 1991) verpasste die Top-10 knapp. An Stelle von Nussbaum spielte Peter Erskine. Dazu umgab sich Margitza (vio, key, ts) auch mit Streichern, Sängern und weiteren Instrumentalisten. "This Is New" (Blue Note, 1991) war ein Top-20-Album in den US-Jazz-Charts. Mit Joey Calderazzo (p), Robert Hurst (b) und Jeff "Tain" Watts (dm) sowie mit Tim Hagans in einem Stück war das Aufgebot deutlich kleiner.

 

Seither veröffentlichte Margitza auf anderen Labels zehn weitere Alben unter seinem Namen. Einzelne entstanden mit Jeff Gardner, Bert Van Den Brink, Tony Lakatos und/oder Gabor Bolla als Co-Leader. Er schrieb auch ein Saxophon-Konzert und zwei Sinfonien.

 

Er war Mitglied der Gruppen Anders Bergcrantz Quintet, Andy LaVerne Quartet, Andy LaVerne Quintet, Bill Sears Quintet, Dal Sasso Big Band, Dave Douglas Quintet, Dave Stryker Quartet, John Fedchock New York Big Band, Maria Schneider Orchestra, Peter Protschka Quintet, Ron McClure Quartet, Stanley Cowell Sextet und The Bob Belden Ensemble.

 

Dazu wurde er von Eddie Gomez, Tony Williams, Bobby Hutcherson, McCoy Tyner und Chick Corea für Aufnahmen dazugeholt. 2003 liess er sich in Paris nieder, wo er mit Martial Solal, Ari Hoenig, Franck Amsallem, Jean-Michel Pilc und Manuel Rocheman sowie mit François und Louis Moutin im Moutin Réunion Quartet spielte.                  06/26

Compendium musicum

©2023 von Compendium musicum. Erstellt mit Wix.com

bottom of page