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Robert Dick

  • musicmakermark
  • vor 2 Stunden
  • 4 Min. Lesezeit

Amerikanischer Flötist zwischen neuer Musik, freier Improvisation und Jazz, geboren am 4. Januar 1950 in New York. Er erwarb den Bachelor of Arts an der Yale University und einen Mastertitel für Komposition an der Yale University School of Music.


 

Er lebte vorübergehend in der Schweiz, ist inzwischen aber wieder in New York City ansässig. Er unterrichtete an der New York University und schrieb mehrere Lehrbücher über die Anwendung erweiterter Techniken im Flötenspiel.

 

Er gab Kurse an der Musik-Akademie der Stadt Basel, der Juilliard School, dem Mozarteum in Salzburg, dem Konservatorium Wien, dem Royal College of Music in London und weiteren Konservatorien und Universitäten in Nordamerika und Japan.

 

Von Dick erschien eine Reihe von Solo- und Ensembleaufnahmen. Auf der LP "Flute Possibilities" (Composers Recordings Inc., 1979) war Dick als Interpret seines eigenen Solostückes "Afterlight" zu hören. Die anderen Werke stammten von Otto Luening, Chester Biscardi und Eugene Lee.

 

Im September 1981 zog John Zorn Robert Dick neben vielen anderen Musikern für die Aufnahmen seiner Doppel-LP "Archery" (Parachute, 1981) bei. "Whispers And Landings" (Lumina, 1981) hiess im selben Jahr ein Soloalbum , auf dem Dick in sieben eigenen Stücken zu hören ist.

 

Auf dem 1984 eingespielten weiteren Soloalbum "The Other Flute" (GM, 1999), spielte er eigene Stücke sowie solche von Eric Dolphy, Edgar Varèse und Niccolo Paganini. Mit J.D.Parran und Ned Rothenberg bildete Dick auf Ende der 1980er Jahre das Bläsertrio New Winds, von dem mehrere Aufnahmen erschienen.

 

Rothenberg war später teilweise auch auf Robert Dicks CD "Worlds Of If" (Leo, 1995) zu hören. Eine weitere Aufnahme mit unbegleiteten Solostücken hiess "Ladder Of Escape 5" (Attacca, 1991). Darauf spielt Dick neben seinem eigenen, mehrteiligen Werk "Flying Lessons: Concert Etudes Volume II" Stücke von Luciano Berio, Claude Debussy, Kazuo Fukushima, Robert Morris und Daniel Asia.

 

Auf "Venturi Shadows" (O.O. Disc, 1991) wurde er teilweise von Mary K. Fink (fl), Neil B. Rolnick (sampl, elect) oder Ned Rothenberg (shaku) begleitet. Mit Mark Dresser (b), Denman Maroney (p) und Gerry Hemingway (dm) bildete er die Gruppe Tambastics, die eine gleichnamige CD (Music & Arts, 1992) veröffentlichte.

 

Auf "Third Stone From The Sun" (New World, 1993) interpretierte Dick zusammen mit Jerome Harris (b, g), Jim Black (dm) und dem Soldier String Quartet Stücke von Jimi Hendrix. In einem Track machten Marty Ehrlich (bcl) und Shelley Hirsch (vcl) mit.

 

Die Fortsetzung davon war später "Jazz Standards On Mars" (Enja, 1997) mit Dick und dem Soldier String Quartet als Co-Leader sowie eine ganzen Reihe von weiteren Musikerinnen und Musikern. Im Duo mit Steve Gorn (bansuri, fl, scruti box, suling, whistle) entstand "Steel & Bamboo" (O.O. Discs, 1993).

 

Eine andere Duoaufnahme hiess "Irrefragable Dreams" (Random Acoustics, 1996) und kam mit Mari Kimura (vio) zu Stande. Mit Steve Argülles (dm, perc) und Christy Doran (g) war er ab Mitte der 1990er Jahre im A.D.D. Trio tätig. Diese Gruppe nahm "Instincts" (L+R, 1996) und "Sic Bisquitus Disintegrat" (Enja, 2000) auf.

 

Auf der Trio-CD "Aurealis" (Victo, 1997) ist Dick mit John Wolf-Brennan (p) und Daniele Patumi (b) zu hören. "GuDiRa" (Nuscope, 1998) entstand mit Barry Guy (b) und Randy Raine-Reusch (zither,wind instr, div instr) von der Deep Listening Band.

 

Ein Projekt, bei dem die Musik zwischen freier Improvisation und frühmittelalterlicher Madrigalmusik schwebt, hiess Oscura Luminosa. Die entsprechende Aufnahme war mit "In Full Armour" (Unit, 1999) betitelt. Dicks Mitmusiker waren Alfred Zimmerlin (cello), Petia Kaufmann (hapischord), Conrad Steinmann (recorder) und Dorothea Schürch (vcl, saw).

 

Auf der CD "Vindonissa" (ECM, 2003) von Paul Giger (vio) ist Dick in mehreren Stücken zu hören. Radding/Dick Duo hiess ein Duo und eine DL-Aufnahme (Pine Ear Music, 2007) mit Reuben Radding (b). Mit Steve Baczkowski (sax) und Ravi Padmanabha (perc) nahm Dick "Doh Tala" (Epoch, 2008) auf, mit Thomas Buckner (voice) "Flutes & Voices" (Mutable, 2011).

 

Mit Ursel Schlicht (p) nahm er "Photosphere" (Nemu, 2005) und später "The Galilean Moons" (Nemu, 2016) auf. Auf der Solo-CD "Our Cells Know" (Tzadik, 2016) spielte er ausschieslich Kontrabass-Flöten. Stücke vom November 2001 mit Uli Johannes Kieckbusch (p) und Alfred Zimmerlin (cello) erschienen unter dem Titel "@" (Unit, 2017).

 

Tiffany Chang (dm, thumb-p) war Duopartnerin auf "Raise The River" (RogueArt, 2018). Eine weitere Duoaufnahme war "Are There?" (Mulatta, 2018) mit Ulrike Lentz (div fl). Robert Dick (div fl, picc), Joëlle Léandre (b) und Miya Masaoka (koto, perc) taten sich für "Solard Wind" (Not Two, 2019) zusammen.

 

"The Damm Think" (Chant, 2019) zeigt Dick im Duo mit Adam Caine (g). Steel, Skin And Bamboo war eine Gruppe von mit Steve Gorn (bansuri, cl) und Gerry Hemingway (dm, perc), von der "If Wolves Could Buy CDs" (Minus Zero, 2020) erschien.

 

Eine Duoaufnahme mit Daniel Blake (ss) hiess "Laugh & Lie Down" (Chant, 2021), eine andere Mit Nicola L. Hein (g, elect) "Structures Of Unreason" (Shhpuma, 2021). Mit Leszek HeFi Wiśniowski (div fl) entstand "Powers Of Two" (Hefi, 2023).

 

Eine andere Duoaufnahme, mit Stephan Haluska (harp), hiess "Crop Circles" (Infrequent Seams, 2024). Für "Time Wants A Skeleton" (Infrequent Seams, 2025) kamen zu diesem Duo noch James Ilgenfritz (b) dazu.

 

Zudem ist Dick als Interpret von Musik der Komponisten Neil B. Rolnick, Lukas Foss, Martin Bresnick, Lejaren Hiller, Malcolm Goldstein, Alvin Lucier, Jackson Mac Low und Orlando Jacinto Garcia auf Schallplatten zu hören. Er machte Aufnahmen mit der Gruppe First Avenue, dem Georg Graewe GrubenKlangOrchester, dem Klaus König Orchestra, Corin Curschellas, If, Bwana und anderen Gruppen oder Musikern.                      04/26

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