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Ronnie Dawson

  • musicmakermark
  • 2. Aug.
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Rockabilly- und Rock & Roll-Singer/Songwriter und Gitarrist, geboren am 11. August 1939 in Dallas, Texas, als Ronald Monroe Dawson. Er wuchs in Waxahachie, Texas, auf, wo sein Vater von 1935 bis 1941 die Tanzband Pinky Dawson's The Manhattan Merrymakers leitete, die jeden Tag bei der Radiostation KRLD auftrat.


 

Er besuchte das Southern Bible Institute in Waxahachie, wo er rausflog. Er hörte Rock & Roll und gewann mit seiner Band The Future Farmers of America einen Talentwettbewerb. Eine weitere eigene Gruppe hiess ab 1956 Ronnie Dee & The D-Men.

 

Erste Singles unter seinem eigenen Namen hiessen "Congratulations To Me/Rockin' Bones" (Rockin', 1959), "My Big Desire/How Can We Tell Her" (Fast, 1959) und "Action Packed/I Make The Love" (Back Beat, 1959). Zwischen 1957 und 1960 war er Mitglied der Western Swing-Band Light Crust Doughboys.

 

Diese diente als Backing-Band, als Dawson und Delbert McClinton (hca) als Johnny & The Jills die 7"-Single "Pauline/Poor Little Johnny Smith" (Do-Boy, 1960) einspielten. Von 1961 bis 1969 war er bei The Levee Singers tätig, die oft in nationalen TV-Shows auftreten konnten.

 

Parallel erschienen ab 1960 einige wenige weitere Singles unter seinem eigenen Namen. Dazu kamen auch Singles heraus, die er als Snake Munroe, Commonwealth Jones oder The Creeps realisiert hatte. Zwischen Mitte der 1960er und Ende der 1980er Jahre war The Blond Bomber, wie auch genannt wurde, kaum präsent.

 

Mit dem Rockabilly-Revival wurde er wiederentdeckt. "Still-A-Lot-Of-Rhythm!" (No Hit, 1988), "Rockinitis" (No Hit, 1989), "Monkey Beat" (No Hit, 1994), "Just Rockin' & Rollin'" (No Hit, 1996), "Live At The Continental Club" (Continental, 1998) und "More Bad Habits" (Yep Roc, 2000) hiessen innerhalb weniger Jahre seine ersten Alben.

 

Er trat während des Rockabilly-Revivals auch in Europa auf. Ronnie Dawson starb am 30. September 2003 im Alter von 64 Jahren in Dallas, Texas. Aufnahmen von 1994 mit High Noon und Lisa Pankratz wurden auf der CD "The Carnegie Hall Tour" (Bear Family, 2012) zugänglich gemacht.

 

Aus der selben Zeit stammen die Songs auf "The BBC Was Jumping (John Peel Sessions 1993 & 1994)" (BBC, 2023). Von Dawson kamen auch einige sich überschneidende Compilations heraus. Die umfangreichste war die Doppel-CD "Rockin' Bones - The Legendary Masters" (Crystal Clear, 1996).

                                               08/26

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