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Sally Potter

  • musicmakermark
  • vor 3 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Englische Regisseurin, Filmbuchautorin, Musikerin und Sängerin, geboren am 19. September 1949 in London. Sie ist die Schwester des Musikers Nic Potter (1951-2013), der sich im Umfeld von Van der Graaf Generator und Peter Hammill bewegte.


 

Bereits mit vierzehn Jahren begann sie mit Amateurfilmen im 8 mm-Format. Mit 16 Jahren verliess sie die Schule. Ihren Lebensunterhalt verdiente sie mit Aushilfsjobs und Bildrecherchen für den BBC. Sie trat der London Film-Makers Co-op bei.

 

Sie drehte experimentelle Kurzfilme wie "Jerk" (1969) und "Play" (1970). An der London Contemporary Dance School absolvierte sie eine Ausbildung als Tänzerin und Choreographin und realisierte Filme und Tanzaufführungen.

 

Mit Jacky Lansley gründete sie die Limited Dance Company und betätigte sich als Performance-Künstlerin und Theaterregisseurin. Dazu war sie als Saxophonistin und Vokalistin in Avantgarde-Bands tätig.

 

Mit Lindsay Cooper (bassoon, sops), Angele Veltmeijer (fl, ts, ss), Corine Liensol (tp), Annemarie Roelofs (tb), Maggie Nicols (p, voice), Irene Schweizer (p) und/oder Georgie Born (cello, e-b) bildete sie die Feminist Improvising Group, die 1978 auf Tournee war und eine gleichnamige, labellose Kassette (1979) veröffentlichte.

 

Ab den 1980er Jahren wirkte sie bei mehreren Aufnahmen von Lindsay Cooper mit, darunter auch bei "Oh Moscow" (Victo, 1991) mit einer Liveaufnahme von 1989. Ebenfalls im Umfeld von Cooper machte sie bei den Aufnahmen von "Letters Home" (Rē, 1986), einem Album der Avantgarde Rock-Band News From Babel mit.

 

Dazu war sie weiterhin als Filmregisseurin tätig und realisierte dabei neben anderen Kino- und Dokumentarfilmen "Orlando" (1992), Der Film mit Tilda Swinton in der Hauptrolle basiert auf Virginia Woolfs Roman von 1928. Mit David Motion schrieb Sally Potter auch den Soundtrack (Varèse Sarabande, 1993).

 

Für den Soundtracks ihres Films "The Man Who Cried" (Sony Classical, 2000) steuerten Osvaldo Golijov, das Kronos Quartet, der Taraf de Haiduks, Iva Bittova, Fred Frith und andere Musik bei. Mit "Pink Bikini" (2023) und "Anatomy" (2025) veröffentlichte sie spät ihre ersten eigenen Alben. Unter den vielen Mitmusikern befand sich auch Fred Frith (g).          01/26

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