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Sam Taylor

  • musicmakermark
  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Jazz- und R&B-Tenorsaxophonist und Bandleader, geboren am 12. Juli 1916 in Lexington, Tennessee, als Samuel Leroy Taylor Jr.. Er wurde auch "The Man," "Sam (The Man) Taylor" oder "Sam 'The Man' Taylor" genannt.


 

Er arbeitete Ende der 1930er Jahre für  Scatman Crothers, dann später für Bandleader wie Cootie Williams, Lucky Millinder, Cab Calloway, Ray Charles, Buddy Johnson, Louis Jordan, Big Joe Turner, Ella Fitzgerald und viele andere. In den 1950er Jahren war er als Sessionmusiker in New York City begehrt.

 

Er war Mitglied der Gruppen Beulah Bryant's Thin Men, Bobby Smith And Orchestra, Louis Armstrong And His Orchestra, Sy Oliver And His Orchestra, The Cat Men, The Quincy Jones Big Band, The Secret 7, The Woody Herman Big Band, Woody Herman And His Orchestra und Woody Herman And His Third Herd.

 

In den 1950er Jahren leitete er mit The Blues Chasers eine eigene R&B-Band, die nicht über die Schellack-Schallplatte "Birmingham Special/Old Fashioned Blues" (MGM, 1952) hinauskam. Seine Mitmusiker waren Taft Jordan (tp), Bert Keyes (p), Milt Hinton (b) und Panama Francis (dm).

 

Unter dem Gruppennamen Sam Taylor And His Orchestra kamen beginnend mit "Blue Mist" (MGM, 1955), "Out Of This World" (MGM, 1956) und "Music With The Big Beat" (MGM, 1956) bis Anfang der 1980er Jahre fast zwei Dutzend Alben heraus.

 

Von der Gruppe Sam "The Man" Taylor And His All Star Jazz Groups erschien einzig "Jazz For Commuters And Salute To The Saxes" (Metrojazz, 1959). Dazu kamen Dutzende von Aufnahmen unter seinem eigenen Namen oder als Co-Leader. Von Taylors Schaffen wurden Dutzende von Compilations auf den Markt gebracht.

 

Darunter befanden sich viele mit japanischen Titeln, hatte er doch längere Zeit in Japan gelebt und gearbeitet. Bei discogs.com werden für ihn über 320 Einträge als Musiker aufgeführt. Sam Taylor starb am 5. Oktober 1990 im Alter von 74 Jahren in Atlanta, Georgia.     06/26

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