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Talking Heads

  • musicmakermark
  • vor 2 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Amerikanische Avantgarde Rock/Post Punk-Band, gegründet 1975 in New York City von David Byrne (g, vcl), Tina Weymouth (e-b, vcl) und Chris Frantz (dm). Alle drei waren Absolventen der Rhode Island School of Design. Byrne und Frantz hatten davor bereits zusammen in einer wenig erfolgreichen Gruppe mit dem Namen The Artistics gespielt.


 

Das Trio machte 1975 einige Demoaufnahmen. Dieses Demottape erschien später unter dem Titel "The 1975 CBS Demo Sessions (Trio" (RND, 2012). Zudem trat das Trio als Opener für die Ramones im New Yorker Club "CBGB's" auf.

 

1976 stiess Jerry Harrison (key, g) von Johnathan Richman & The Modern Lovers zur Band. Mit ihm wurde die Non-Album-Single "Love->Building On Fire/New Feeling" und das erste Album "Talking Heads'77" (Sire, 1977) eingespielt. Damit schaffte die Band den Sprung auf Platz 97 der Billboard 200-Liste.

 

In Grossbritannien schaute Platz 60 heraus. Mit dem zweiten Album "More Songs About Buildings And Food" (Sire, 1978) begann eine längere Zusammenarbeit mit Brian Eno als Produzenten und Mitmusiker (synth, p, g, perc, vcl). Das Album erreichte in den USA Platz 29 in England Platz 21.

 

"Fear Of Music" (Sire, 1979) schaffte Platz 21 und "Remain In Light" (Sire, 1980) gar Platz 19 bei den Billboard 200. "The Name Of This Band Is Talking Heads" (Sire, 1982) hiess eine live mitsgeschnittene Doppel-LP.

 

"Speaking In Tongues" (Sire, 1983) war das nächste Studioalbum, das mit Platz 15 in den USA das bestplatzierte TH-Album war. "Stop Making Sense" (Sire, 1984) war der Soundtrack zum gleichnamigen Konzertfilm. "Little Creatures" (Sire, 1985) kam auf Platz 20 der Billboard 200 und war in Grossbritannien das erste Top-10-Album der Band.

 

"True Stories" (Sire, 1986) mit den Talking Heads-Versionen der Songs aus dem gleichnamigen Film von Byrne erreichte Platz 17 in den USA und Platz 7 in England. Dort waren die letzten drei TH-Alben besonders beliebt. Das letzte TH-Album Naked" (Sire, 1988) schaffte es in England auf Platz 3, während in den USA Platz 19 herausschaute.

 

Bei ihrem Aufnahmen war das Stammquartett meist von prominenten Musikerinnen und Musiker wie Robert Fripp (g), Adrian Belew (g), Nona Hendrix (vcl), Bernie Worrell (key) oder Shankar (vio), Jon Hassell (tp) oder Robert Palmer (vcl) begleitet worden.

 

Nach "Naked" legte die Band vorerst eine Pause ein, ehe sie sich 1991 auflöste. Danach erschien eine ganze Reihe von Compilations, Reissue-Paketen oder andere nachträgliche Veröffentlichungen.

 

In Form einer Doppel-CD kam die Compilaltion "Popular Favorites 1976-1992 - Sand In The Vaseline" (Sire und Warner, 1992) heraus. "12×12 Original Remixes" (EMI, 1999) bestand aus Extended Versionen oder Remixes von TH-Songs, die auf Maxisingles erschienen waren.

 

"Brick" (Rhino, Warner und Sire, 2005) enthielt auf acht Hybrid-Discs die acht Studioalben der Band sowie auf der Rückseite das entsprechende Videomaterial. Nur in DL-Versionen gab's die Raritätensammlung "Bonus Rarities and Outtakes" (Sire, 2006).

 

"Tentative Decisions: Demos & Live" (Rhino und Sire, 2025) bestand auf einer LP die Demotracks, die im Hinblick auf das erste Album eingespielt worden waren. Dazu gab's eine 7"-Single mit zwei Songs der TH-Vorgängerband The Artistics.

 

Frantz und Weymouth hatten 1980 parallel zu den Talking Heads die mehr pop- und dancefloor-orientierte Gruppe Tom Tom Club gegründet, die mit "Wordy Rappinghood" gleich einen Hit hatte. Dieser Titel ist auf dem Debutalbum "The Tom Tom Club" (Sire, 1981) enthalten.

 

1996 kam es zur Reunion von Chris Frantz, Jerry Harrison und Tina Weymouth, die fortan ohne Byrne als The Heads auftraten und mit "No Talking Just Heads" (MCA, 1996) nur ein Album veröffentlichten.

 

Weitere Musiker auf diesem Album waren Abdou M'Boup (perc), Blast Murray (g) und Lenny Pickett (sax, fl). Anstelle von David Byrne, der eine erfolgreiche Karriere unter seinem Namen begonnen hatte, wurde für jeden Song eine Sängerin oder einen Sänger ins Studio gebeten.

 

Es handelte sich dabei um Debbie Harry von Blondie, Johnette Napolitano von Concrete Blonde, Andy Partridge von XTC, Gordon Gano von den Violent Femmes, Michael Hutchence von INXS, Ed Kowalczyk von Live, Shaun Ryder von Happy Mondays, Richard Hell, Gavin Friday und Maria McKee.   

 

Von den Talking Heads erschien nachträglich die Liveaufnahme "Live At WCOZ 77" (Rhino und Sire, 2024).  Auch Jerry Harrison gab unter seinem Namen eigene Alben heraus.                                         02/26

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