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The Amboy Dukes

  • musicmakermark
  • 12. Nov. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanische Rock-Gruppe, entstanden Mitte der 1960er Jahre in Chicago, Illinois, um Ted Nugent (g, vcl), der später den Übernamen "Motor City Madman" bekam und ein erfolgreicher Solokünstler wurde.


 

Nugent war am 13. Dezember 1948 in Detroit, Michigan, auf die Welt gekommen und hatte dort zu Beginn der 1960er Jahre erste Bands wie The Royal High Boys oder The Lourds auf die Beine gestellt. Mit den Lourds gewann Nugent einen Battle Of The Bands-Wettbewerb, indem er sein Gitarrensolo auf dem Jurytisch spielte.

 

Danach waren The Lourds als Opener für die Supremes und The Beau Brummels tätig. Als Nugents Eltern 1965 nach Chicago zogen, stellte er dort mit The Amboy Dukes eine neue Band zusammen.

 

1967 zog Nugent wieder in die Umgebung von Detroit, wo er mit dem früheren Lourds-Mitmusiker John Drake (vcl) sowie mit Hilfe von Steve Farmer (g), Rick Lober (key), Bill White (e-b) und Dave Palmer (dm) seine Amboy Dukes neu formierte.

 

Nach der Debut-LP "The Amboy Dukes" (Mainstream, 1967) und trotz lokalen Erfolgen kam es zu den ersten Besetzungswechseln. Bill White und Rick Lober mussten durch Greg Arama (e-b) und Andy Solomon (key) ersetzt werden.  Das zweite Album hiess "Journey To The Center Of The Mind" (Mainstream, 1968).

 

Der Titeltrack wurde als Single ausgekoppelt und erreichte in den Billboard Hot 100 Platz 16. Mit Rusty Day (vcl) anstelle von Drake nahm die Gruppe die Aufnahmen der dritten LP "Migrations" (Mainstream, 1969) in Angriff. Mit dieser LP konnten die Amboy Dukes nicht mehr an den Erfolg der Debut-LP anknüpfen.

 

Trotzdem erschien mit "The Best Of The Amboy Dukes" (Mainstream, 1969) eine erste Compilation. Auch die nachfolgenden LPs "Marriage On The Rocks" (Polydor, 1970) und "Survival Of The Fittest" (Polydor, 1971) verkauften sich schlecht. Nugent entliess Day und Solomon, während Palmer die Band freiwillig verliess und Toningenieur wurde.

 

Mit neuen Musikern sowie als Ted Nugent And The Amboy Dukes nahm der Gitarrist für das Label von Frank Zappa mit "Call Of The Wild" (Discreet, 1974) und "Tooth, Fang And Claw" (Discreet, 1974) zweite weitere LPs auf. Danach löste sich die Band auf.

 

Mit "Journeys & Mirgration" (Mainstream, 1973) und "Dr Slingshot" (Mainstream, 1974) waren inzwischen auf dem ehemaligen Label der Band weitere Compilations erschienen. Eine andere Sammlung war "Ted Nugent And The Amboy Dukes" (Mainstream, 1976).

 

Danach folgten "The Ultimate Collection" (Dunhill, 1987), "Loaded For Bear: The Best Of Ted Nugent & The Amboy Dukes" (Epic/Legacy, 1999) und "American Anthology" (Carter Lane, 2013). Ted Nugent suchte nach dem Ende der Amboy Dukes zum Teil neue neue Musiker und trat fortan erfolgreich unter seinem eigenem Namen auf.                                               11/25

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