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The Gap Band

  • musicmakermark
  • 15. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanische Funk- und Soul-Band, gegründet 1967 in Tulsa, Oklahoma, von den drei Brüdern Charlie (vcl, p, synth, clavinet, org, dm), Ronnie (vcl, tp, flh, p, synth, perc) und Robert Wilson (e-b, g, perc, vcl). Dazu kamen im Laufe der Jahre immer wieder andere Musiker, 37 an der Zahl.


 

Zuerst nannte man sich Greenwood, Archer & Pine Band, ehe man den Bandnamen auf Gap Band abkürzte. Erstmals ins Rampenlicht geriet die Gruppe, als deren Musiker von Leon Russell für die Aufnahmen von dessen Album "Stop All That Jazz" (Shalter, 1974) engagiert wurden.

 

Im selben Jahr und beim selben Label erschien mit "Magicians Holiday" (Shelter, 1974) auch das Debutalbum der Gap Band. Wie beim Zweitling "The Gap Band" (Tatoo, 1977) reichte es noch nicht für Charts-Plätze. Zwei Singles tauchten in den R&B-Charts auf, eine in den Top-50.

 

Mit einem weiteren Album, das ebenfalls "The Gap Band" (Mercury, 1979) hiess ging es langsam aufwärts. Es resultierten die Plätze 10 (R&B) und 77 (Billboard 200). "The Gap Band II" (Mercury, 1979) schaffte es auf die Plätze 3 und 42. "The Gap Band III" (Mercury, 1980), "Gap Band IV" (Total Experience, 1982) und "Gap Band VI" (Total Experience, 1984) waren drei Nummer-1-Alben in den R&B-Charts.

 

Dazwischen hatte "Gap Band V: Jammin'" (Total Experience, 1983) Platz 2 in dieser Wertung erreicht. Die Alben "III" und "IV" hatten zudem zusammen drei Nummer-1-R&B-Singles enthalten. Bis 1990 hatte die Gap Band zehn weitere Singles in den Top-10 der R&B-Charts, darunter einen weiteren Nummer-1-Hit.

 

"Gap Band VII" (Total Experience, 1985) war noch einmal ein Top-10-R&B-Album, doch bei sechs weiteren Studio- und zwei Livealben bis 1999 wurden die Platzierungen schwächer und blieben am Schluss ganz aus.

 

"Gap Gold: The Best of The Gap Band" (Total Experience, 1985) hatte die erste von vielen Compilations geheissen. Die Chartsplatzierungen waren nicht überragend, aber die "Greatest Hits"-Sammlung verkaufte sich über eine Million Mal. Nach dem Tod von Robert Wilson 2010 löste sich die Band auf. Ronnie Wilson starb 2021.                                                                   01/26

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