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Rose Royce

  • musicmakermark
  • 15. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanische R&B/Funk/Disco-Band, gegründet 1973 in South Central Los Angeles, California. Die Musiker stammten aus diversen Gruppen im Raum Los Angeles und nannten ihr Band zuerst Total Concept Unlimited. 1973 war man als Opener für Edwin Starr in Japan und England auf Tournee.



Starr stellte die Gruppe dem Produzenten, Labelbetreiber und Sänger Norman Whitfield vor. Er nahm die Gruppe für sein "Withfield"-Label unter Vertrag und taufte sie in Magic Wand um.

 

Zuerst war Magic Wand als Backingband für The Undisputed Truth tätig. Bei einer Tournee entdeckte Undisputed Truth-Leader Joe Harris die Sängerin Gwen Dickey, die damals bei einer lokalen Gruppe namens The Jewels sang.

 

Harris empfahl die Sängerin an Whitfield, der sie nach einer Audition in Rose Norwalt umtaufte und sie als Leadsängerin vor die Band Magic Wand stellte. Zu jener Zeit bekam Whitfileld von Regisseur Michael Schultz den Auftrag für dessen zweiten Film "Car Wash" den Soundtrack zu schreiben.

 

Withfield bekam erste Ausschitte des Filmmatereials und besuchte mit der Band das Set, wo man in die Atmosphäre eintauchte und am Soundtrack arbeitete. Gleichzeitig wurde die Band in Rose Royce umgetauft.

 

Mit dem Soundtrack "Car Wash" (MCA, 1976) geriet Rose Royce mit einem Schlag ins Rampenlicht. Der Film war ein Riesenerfolg und das entsprechende Soundtrack-Album schaffte es in die Top-15 der Billboard 200 sowie auf Platz 2 der R&B-Albumcharts.

 

Das Album enthielt zudem mit "Car Wash", "I Wanna Get Next to You" und "I'm Going Down" drei Top-10-Singles in den R&B-Charts. Der Titelsong stand sowohl bei den Billboard Hot 100, als auch bei den R&B-Singles ganz zuoberst. Zudem gab's für das Album einen Grammy.

 

Das zweite Album "In Full Bloom" (Whitfield, 1977) verkaufte sich über eine Million Mal und kam auf Platz 1 der R&B-Charts. Bei den Billboard 200 schaute Platz 9 heraus. Das Album enthielt zwei Top-5-R&B-Singles.

 

"Strikes Again" (Whitfield, 1978) schaffte es in die Top-5 der R&B-Album-Charts sowie in die Top-30 der Billboard 200. Auch aus diesem Album wurden zwei Top-5-R&B-Singles ausgekoppelt. Danach wurden die Chartsnotierungen für die folgenden Rose Royce-Alben schwächer und blieben gegen Ende der 1980er Jahre ganz aus.

 

Nach drei weiteren Alben für "Whitfield" folgen fünf weitere für andere Labels. Dazu kamen später zwei Livealben. Von den Compilations war "Greatest Hits" (Whitfield, 1980) ein Nummer-1-Album in Grossbritannien. Gwen Dickey verliess die Band 1980.

 

Danach fiel die Gruppe auseinander. Später rauften sich einige Musiker zusammen und führten die Band mit Ricci Benson und später Lisa Taylor als Sängerinnen weiter. Gwen Dickey gründete 2017 mit  Gwen Dickey's Rose Royce eine eigene Version der Band. Mit "Time To Change" (Victor, 1993) hatte sie ein Album unter ihrem Namen veröffentlicht.       01/26

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