The Olympics
- musicmakermark
- vor 5 Tagen
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Amerikanische Doo-Wop-Formation, gegründet 1957 in Los Angeles, California, von Walter Ward. Als weitere Sänger zog er seinen Cousin Eddie Lewis (tenor) sowie Charles Fizer (tenor), Walter Hammond (baritone) und Melvin King (bass) dazu.

Mit Ausnahme von Lewis kannten sich die Sänger seit der High School. Eine erste Aufnahme von Ward mit Fizer und Hammond war die 7"-Single "I Can Tell" (Melatone, 1956) gewesen, die noch unter dem Gruppennamen Walter Ward & The Challengers herauskam.
Danach nannte sich die Gruppe in The Olympics um. Mit "Western Movies/ Well!" (Demon, 1958) hatte die Gruppe schon bald ihren grössten Hit. Die Single rückte bis auf Platz 8 der Billboard Hot 100 vor und kam auch in den R&B-Charts auf Platz 7. Selbst in Grossbritannien stand die Single in den Top-15.
"Western Movies" wurde später von Johnny Worth, Michael Martin Murphey, Jive Bunny & The Mastermixers und von Ray Stevens gecovert. John Lennon und Frank Zappa coverten die B-Seite. Mit "Big Boy Pete/The Slop" (Arvee, 1960) hatten die Olympics später noch einen weiteren Top-10-Hit in den US-R&B-Charts.
Bis Ende der 1980er Jahre veröffentlichte die Gruppe auf diversen Labels total über 70 Singles. Bis 1966 resultierten 13 weitere Plätze in den Billboard Hot 100. Allerdings landeten diese Singles auf den Plätzen 40 und weiter hinen. Auch in den R&B-Charts hatte die Band nur noch drei Top-25-Singles.
Beginnend mit "Doin' The Hully Gully" (Arvee, 1960) und "Party Time" (Arvee, 1961) erschienen auch die ersten von rund einem halben Dutzend Alben. Die Songs von The Olympics wurden auf fast zwei Dutzend Compilations zusammengefasst.
Die Gruppe existiert bis heute weiter, ohne dass ein Originalmitglied noch am Leben ist. Gründer Walter Ward war am 11. Dezember 2006 in Northridge, California, im Alter von 66 Jahren verstorben. 08/26


