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The Youngbloods

  • musicmakermark
  • 5. Okt.
  • 3 Min. Lesezeit

Amerikanische Folk Rock-Band, gegründet 1965 im Greenwich Village in New York City von Jesse Colin Young (vcl, e-b, g), Jerry Corbitt (g), Lowell Levinger alias Harmon Banana (g, mand, b) und Joe Bauer (dm). Der als Perry Miller in New York geborene Jesse Colin Young war zuvor und danach als Folksänger aktiv.


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Er hatte mit "Soul Of A City Boy (Capitol, 1964) und "Youngblood" (Mercury, 1965) zwei LPs veröffentlicht. Das erste Album nahm Young solo auf, das zweite spielte er mit Hilfe von John Sebastian (hca), George Duvivier (b), Pete Childs (dobro, g) und Ossie Johnson (dm) ein.

 

Anfang 1965 traf Young auf Jerry Corbitt. Danach gingen Young und Corbitt als Youngbloods in Kanada auf Tournee. Nach und nach stiessen Banana von den Proper Bostoners bzw. The Trolls und Bauer zur Band, die sich nun Jesse Colin Young And The Youngbloods nannte.

 

Aufnahmen aus dieser ersten Phase der Band sowie von der Session zur zweiten Young-Solo-LP "Youngblood" wurden wenig später unter dem Titel "Two Trips" (Mercury, 1970) veröffentlicht. Nachdem die Youngbloods in den Folk-Clubs im Greenwich Village in New York aufgetreten war, erhielt die Band von "RCA" einen Vertrag.

 

Die erste Single "Grizzly Bear" schaffte es 1967 auf Platz 52 der Charts. Das erste Album hiess "The Youngbloods" (RCA, 1967) und landete auf Platz 131 der Billboard 200. Es wurde im selben Jahr in "Get Together" umgetauft und wieder veröffentlicht.

 

Der Titelsong "Get Together" verkaufte sich als Single zunächst nur schleppend. Als jedoch der National Council Of Christians and Jews den Song zur Hintergrundmusik seiner Werbespots machte, wurde die Single 1969 wieder veröffentlicht und kam bis auf Platz 5 der Billboard Hot 100. Sie verkaufte sich über eine Million mal.

 

Weitere Alben hiessen dazwischen "Earth Music" (RCA, 1967) und "Elephant Mountain" (RCA, 1969). Das erste dieser beiden Alben gelangte nicht in die Charts, das zweite war mit Platz 118 das am besten platzierte Studiowerk der Band in den Billboard 200.

 

Letztere LP wurde nur noch im Trio, ohne Corbitt, aufgenommen. Danach wechselten die Youngbloods das Label und veröffentlichten mit "Rock Festival" (Rancoon, 1970) und "Ride The Wind" (Raccoon, 1971) zwei Livealben in Folge.

 

"Rock Festival" war auf Platz 89 in den Billboard 200 das bestplatzierte aller Youngbloods-Alben enthielt Aufnahmen von verschiedenen Konzerten, die zwischen März und Juli 1970 stattgefunden hatten, während "Ride The Wind" bei drei Konzerten Ende 1969 in New York mitgeschnitten wurde.

 

Für die nächsten Studioalben "Good And Dusty" (Raccoon, 1971) und "High In A Ridgetop" (Raccoon, 1972) wurde das verbliebene Trio durch Michael Kane (e-b, frh, co, vcl) und Rick "Earthquake" Anderson (hca) zum Quintett aufgestockt. Danach löste sich die Band auf.       

 

Vor allem Jesse Colin Young begann in der Folge eine erfolgreiche Solokarriere. Auch die anderen Bandmitglieder gaben Alben unter ihren eigenen Namen heraus. Dies traf vor allem Jerry Corbitt zu, der zudem als Produzent für Charlie Daniels und Don McLean arbeitete.

 

1984/1985 reformierten Young, Corbitt und Banana die Band kurzzeitig. Drummer Joe Bauer war inzwischen gestorben. Von der Gruppe erschienen diverse Compilations sowie die CD "Beautiful: Live in San Francisco 1971" (Sundazed, 2005) mit Liveaufnahmen des Original-Quartetts von einer Radio-Session.

 

Die drei ersten LPs wurden später auf einer Doppel-CD (BGO, 2007) noch einmal heraus gebracht. Jesse Colin starb am 6. März 2025 im Alter von 83 Jahren in Aiken, South Carolina.  Jerry Corbitt war schon am 8. März 2014 im Alter von 71 Jahren in Smiley, Texas, verstorben.     10/25

 

 

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