Tom van der Geld
- musicmakermark
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Amerikanischer Vibraphonist, Marimbaspieler, Komponist und Bandleader, geboren am 9. September 1947 in Boston, Massachusetts. Er spielte zuerst Klavier und Trompete, bevor er das Vibraphon für sich entdeckte.

Er studierte an der University of New Mexico und dann bei Gary Burton am Berklee College of Music in Boston. 1971 gründete er mit Larry Porter (p, e-p) die Band Children At Play, die auf einem europäischen Label ihr erstes, gleichnamiges Album (Japo, 1976) präsentierte.
Neben van der Geld und Porter bestand die Gruppe aus Roger Jannotta (reeds), Richard Appleman (b) und Jamey Haddad (dm). Auf dem zweiten Children At Play-Album "Patience" (ECM, 1978) bestand die Gruppe nur noch aus van der Geld, Jannotta sowie aus Kent Carter (b) und Bill Elgart (dm).
Mit Wayne Darling (b) an Stelle von Carter entstand das dritte und letzte Children At Play-Album "Out Patients" (Japo, 1980). Dazwischen hatte van der Geld mit "Path" (ECM, 1979) ein Album unter eigenem Namen vorgelegt. Darauf wurde er von Jannotta und Bill Connors (g) begleitet.
Vibes Summit hiess eine Aufnahme (MPS, 1979) und eine Gruppe mit David Friedman, Karl Berger, Wolfgang Lackerschmid, alle wie van der Geld ebenfalls Marimbaspieler und Vibraphonisten. Begleitet wurden die vier Mallett-Spieler von Frank Tusa (b) und Janusz Stefański (dm).
Van der Geld war Mitglied des Manfred Schoof Orchesters, als dieses mit Albert Mangelsdorff (tb), Wolfgang Dauner (key) und Eberhard Weber (b) das Album "Reflections" (Mood, 1983) aufnahm.
"Small Mountain (Marimba Music - Music For Four Marimbas)" (Wergo und Spectrum, 1986) spielte van der Geld im Alleingang mit Hilfe von Instrumenten wie grossen Konzert-Marimbas, Tam-Tams, diversen Gongs, diversen Becken, Klangstäben (Chimes), Schüsseln (Bowls), Sägeblättern, Spielzeuginstrumenten, Sheng, Glocken, Metronome und anderen ein.
An den Donaueschinger Musiktagen 1985 trat er mit Dom Um Romao (perc), Conrad Bauer (tb), Lennart Åberg (sops, ss, ts, fl), Bernd Konrad (ss, ts, bars, bas), Luis Di Matteo (acc), Rudy Smith (steel-dm, congas) und David Friesen (b) auf. Ein fast achtminütiger Track fand sich auf der LP "Live At The Donaueschingen Festival" (Soul Note, 1986).
Diese enthielt zudem noch weiteres Material dieser World Music/Free Jazz-Session ohne van der Geld, mit Andrew Cyrille und indischen Musikern. Bis "Getting Closer" (Acoustic Music, 1999), einer Duoeinspielung mit Frank Haunschild (g), vergingen mehr als zehn Jahre.
Mit Johannes Faber (tp), Joerg Reiter (p) und Thomas Stabenow (b) als Co-Leader kam "Kinderspiel" (Bassic, 2000) zu Stande. Neun Jahre später meldete sich van der Geld mit dem Soloalbum "Watching The Waves" (Rodenstein, 2009) zurück.
Bis zur Doppel-CD "Summer Haze" (STR Digital, 2021), einer Duoaufnahme mit Sanford Hinderlie (p) vergingen 12 Jahre. Dazwischen hatte er bei Aufnahmen von Lajos Dudas, Kenny Wheeler, Mel Lewis & WDR Big Band, Norbert Gottschalk, Gerd Dudek, Ali Haurand und anderen mitgewirkt.
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