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Ted Nash (1)

  • musicmakermark
  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Jazz-Saxophonist, Klarinettist und Flötist, geboren am 31. Oktober 1922 in Somerville, Massachusetts. Er ist der Bruder des Posaunisten Dick Nash und der Onkel des Saxophonisten Ted Nash.


 

Er spielte zuerst in Tanzbands und wurde 1944 Saxophonist in der Big Band von Les Brown. Diese Formation begleitete damals Doris Day, als diese mit "Sentimental Journey" und "My Dreams Are Getting Better All the Time" (beide Columbia, 1945) zwei Hits hatte.

 

Ende der 1940er Jahre liess sich Ted Nash in Los Angeles nieder, wo er zusammen mit seinem Bruder Dick Nash als Sessionmusiker arbeitete und bei den Aufnahmen von Hollywood- und TV-Soundtracks mit dabei war.

 

"The Music Of Frank Comstock" (Starlite, 1954) hiess sein erstes 10"-Album als Leader, eingespielt mit Dick Nash (tb), Tony Rizzi (g), Morty Corb (b) und Alvin Stoller (dm). Mit seinem Bruder Dick Nash als Co-Leader sowie mit Tony Rozzi (g), Jimmy Rowles (p), Harry Babasin (b) und Roy Harte (dm) entstand "The Brothers Nash" (Liberty, 1956).

 

Stücke dieser beiden Alben wurden später unter dem Titel "Juntos" (Fresh Sound, 2006) zusammengefasst. Als Mitglied des Orchesters von Paul Weston kam er zu weiteren Aufnahmen mit der Sängerin Doris Day.

 

Auf dem Soundtrack zum Film "Peter Gunn" (RCA Victor, 1959) von Henry Mancini war er der Solist im Titelsong und in einem weiteren Titel.  Nash spielte mit Musikern aus seinem Kreis eigene Versionen der Soundtrack-Musik ein und veröffentlichte sie ebenfalls unter dem Titel "Peter Gunn" (Crown, 1959).

 

Henry Mancini holte ihn auch zu vielen weiteren seiner Soundtrack-Aufnahmen ins Studio. Unter seinem Namen, als Co-Leader oder Gast sowie unter Bandnamen wie Ted Nash Quintet und Ted Nash And His Orchestra kamen nur gerade zehn Alben heraus. Bei discogs.com hat er allerdings über 400 Credits als Musiker.

 

In den 1950er und 1960er Jahre arbeitete er als Sideman für June Christy, Nat King Cole, Bing Crosby, Billy Eckstine, Ella Fitzgerald, Frank Sinatra und Nancy Wilson. In den 1970er Jahren war er für Judy Collins und Quincy Jones tätig, eher sich in den 1980er Jahren zurückzog. Ted Nash starb am 12. Mai 2011 im Alter von 88 Jahren.             07/26

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