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Tomasz Stanko in Quintettaufnahmen

musicmakermark
vor 9 Minuten
2 Min. Lesezeit

Der polnische Trompeter und Bandleader Tomasz Stanko veröffentlichte unter vielen Gruppenaufnahmen auch mehrere unter den Bezeichnungen Tomasz Stanko Quartet bzw. Tomasz Stanko Quintet. Dazu gehören auch Aufnahmen, die er als Tomasz Stanko New York Quartet herausbrachte.


 

Stankos erste Aufnahmen unter eigenem Namen entstanden im Januar 1970 unter dem Gruppennamen Tomasz Stanko Quintet als Hommage an Stankos Mentor, den Musiker und Komponisten Krzysztof Komeda. Es handelte sich um die LP "Music For K" (Polskie Nagrania Mzua, 1970).

 

Eingespielt wurde die LP mit Zbigniew Seifert (as), Janusz Muniak (ts), Bronislaw Suchanek (b) und Janusz Stefanski (dm). Das selbe Quintett war zudem auch auf der 1972 in Deutschland live mitgeschnittenen LP "Jazzmessage From Poland" (JG, 1972) zu hören, wobei Seifert auch als Violinist auftrat.

 

Die erste westliche  Veröffentlichung von Stanko war "Purple Sun" (Calig, 1973), eine weitere Aufnahme seines Quintetts. Für Suchanek war Hans Hartmann (b) in die Gruppe gekommen. Im selben Jahr löste sich das Tomasz Stanko Quintett auf.

 

Auf "Dark Eyes" (ECM, 2009) präsentierte Stanko Jazhrzehnte später ein skandinavisches Quintett mit Alexi Tuomarila (p), Jakob Bro (g), Anders Christensen (b) und Olavi Louhivuori (dm).  "Polin" (Polin, 2014) enstand unter Stankos Namen für das Museum über die Geschichte der polnischen Juden.

 

Begleitet wurde Stanko bei den Aufnahmen von Ravi Coltrane (ts), David Virelles (p), Dezron Douglas (b) und Kush Abadey (dm). Vom selben Jahr stammt die ebenfalls unter Stankos Namen Aufnahme auf den Markt gebrachte Aufnahme "Chopin's letters. Improvisations" (Narodowy Instytut Fryderyka Chopina, 2022).

 

Diese hatte Stanko mit Marcin Wasilewski (p), Andrzej Chyra (voice), Arild Andersen (b) und Olavi Louhivuori (dm) eingespielt. "Wooden Music I" (Astigmatic, 2022) und "Wooden Music II" (Astigmatic, 2023) waren zwei Liveaufnahmen des Tomasz Stanko Quintets von 1972 mit Janusz Muniak (ts, fl, perc), Zbigniew Seifert (vio), Bronisław Suchanek (b) und Janusz Stefański (dm, perc).  

 

Tomasz Stanko starb am 29. Juli 2018 in Warschau, 76-jährig.            09/26

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