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Vince Gill

  • musicmakermark
  • 16. März
  • 3 Min. Lesezeit

Amerikanischer Country- und Country Rock-Singer/Songwriter und Gitarrist, geboren am 12. April 1957 in Norman, Oklahoma, als Vincent Grant Gill. Seine Eltern waren äusserst musikalisch und verfolgten am Radio immer die Übertragung der Grand Ole Opry.


 

Neben der Gitarre spielte in jungen Jahren auch Dobro, Fiddle, Banjo, Mandoline und Bassgitarre. Er begann sich für Bluegrass zu interessieren und gründete mit Mountain Smoke eine eigene Band.

 

Diese trat im März 1976 einmal als Opener von Kiss auf, was bei den Kiss-Fans nicht gut ankam. Danach spielte Gill in den Bands Bluegrass Alliance und an der Seite von Ricky Skaggs bei Boone Creek.

 

Danach liess er sich in Los Angeles nieder, wo er bei Sundance, der Band von Byron Berline spielte. 1978 wurde Gill Mitglied von Pure Prairie League, wo er bei den Aufnahmen von drei Alben mit dabei war. Während jener Zeit hatte die Band mit "Let Me Love You Tonight" (Casablanca, 1980) auch einen Top-10-Hit in den Billboard Hot 100.

 

Danach schloss er sich der Begleitband Cherry Bombs von Rodney Crowell an, liess sich in Nashville nieder und arbeitete auch für seine damalige Ehefrau Rosanne Cash. Danach begann er eine erfolgreiche Karriere unter seinem eigenen Namen.

 

Seine erste eigene Aufnahme war die mit Emmylou Harris und anderen Prominenten eingespielte EP "Turn Me Loose" (RCA, 1984), die Platz 64 bei den US-Country-Alben belegte. Die sechs Songs wurden zudem auf drei 7"-Singles ausgekoppelt, die es alle in die Top-40 der Country-Charts schaffen.

 

Das erste eigene Album hiess "The Things That Matter" (RCA, 1985). Es schnitt mit Platz 63 in den Country-Charts nicht gerade überragend ab. "The Way Back Home" (RCA, 1987) auf Platz 13 und "When I Call Your Name" (RCA, 1989) auf Platz 2 erzielten dann Top-Platzierungen.

 

Nach einem Wechsel zu "MCA" folgten zwischen 1991 und 1996 sechs weitere Top-5-Country-Alben, die alle auch in den Billboard 200 standen. Zwei dieser sechs Alben platzierten sich dazu sogar in den Top-20 der amerikanischen Pop-Charts.

 

"The Key" (MCA, 1998) war Gills erstes und einziges Nummer-1-Album in den  Country-Charts. Danach folgten zehn weitere eigene Alben, von denen acht in den Top-10 der Country-Charts präsent waren. Ein gemeinsames Album mit Olivia Newton-John kam nicht in die Charts.

 

Unter Gills Alben fand sich mit "These Days" (MCA, 2007) eine 4-CD-Box mit Songs, bei denen Gill von Sheryl Crow, Bonnie Raitt, Diana Krall, Rodney Crowell, Patty Loveless, Phil Everly, The Del McCoury Band, Alison Krauss, Emmylou Harris, John Anderson, Lee Ann Womack, Jenny Gill, Amy Grant, LeAnn Rimes, Gretchen Wilson, Guy Clark, Trisha Yearwood, Bekka Bramlett, Michael McDonald und anderen begleitet wurde.

 

Aus Vince Gills Alben wurden viele erfolgreiche Singles ausgekoppelt. Mit dem Titelstück aus dem Album "I Still Believe in You" (MCA, 1992) sowie mit "Don't Let Our Love Start Slippin' Away", "One More Last Chance" und "Tryin' to Get Over You" vom selben Album hatte er vier Nummer-1-Singles in der Country-Wertung.

 

Eine weitere Nummer-1-Single stellte "The Heart Won't Lie", ein Duett mit Reba McEntire dar. Dieser Titel stammte vom Album "It's Your Call" (MCA, 1992) von McEntire. Von Vince Gill kamen auch fast 20 offizielle Compilations heraus, von denen es "Souvenirs" (MCA, 1995) in die Top-10 der Country-Charts und auf Platz 11 der Billboard 200 schaffte.

 

Nach dem Tod von Glenn Frey wurde Vince Gill 2017 auch Mitglied der Eagles. Die Gruppe besteht seither neben Gill (g, vcl) aus Freys Sohn Deacon Frey (g, vcl), Joe Walsh (g, vcl), Timothy B. Schmit (e-b, hca, vcl) und Don Henley (vcl, dm, perc, g).                                      03/26

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