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Wilbur Harden

  • musicmakermark
  • vor 1 Stunde
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Jazztrompeter und Flügelhornspieler, Komponist und Bandleader, geboren am 31. Dezember in Birmingham, Alabama. Er arbeitete um 1950 bei Rhythm & Blues-Sängern wie Roy Brown oder Ivory Joe Hunter. Dann diente er in der US-Navy.


 

Mitte der 1950er Jahre spielte er in Detroit in der Band von Yusef Lateef und nahm mit ihm die Alben "The Sounds Of Yusef" (Prestige, 1957), "Prayer To The East" (Savoy, 1957), "Other Sounds" (New Jazz, 1959) und "Cry! Tender" (New Jazz, 1960) auf.

 

1957 tauchte er in der New Yorker Hardbop-Szene auf. "Mainstream 1958" (Savoy, 1958) hiess eine gemeinsame Aufnahme der damaligen "Savoy"-Zugpferde Wilbur Harden, John Coltrane (ts), Tommy Flanagan (p), Doug Watkins (b) und Louis Hayes ‎(dm). Diese Session fand am 13. März 1958 statt. Dazu konnte er im selben Jahr auch Aufnahmen unter eigenem Namen machen.

 

Für seine erste eigene LP "Tanganyika Strut" (Savoy, 1958) holte Harden am 13. Mai und am 24. Juni 1958 John Coltrane (ts), Curtis Fuller (tb), Howard Williams oder Tommy Flanagan (p), Ali Jackson (b) und Art Taylor (dm) ins Studio.

 

Bei der Session vom 24. Juni 1958 entstand mit "Jazz Way Out" (Savoy, 1958) ein zweites eigenes Album in dieser Besetzung. "The King And I" (Savoy, 1958) hiess eine Session vom 23. und 30. September 1958 mit Tommy Flanagan (p), George Duvivier (b) und G. T. Hogan (dm). Das Album wurde später auch unter dem Titel "Plays The Music Of Rodgers & Hammerstein" (Savoy Jazz, 1987) wiederveröffentlicht.


Die Stücke der beiden Harden-Alben "Tanganyika Strut" und "Jazz Way Out" sowie des "Mainstream 1958"-Albums wurden später unter den Titel "Countdown" (Savoy, 1976), "Dial Africa" (Savoy, 1977) und "Gold Coast" (Savoy, 1978) neu zusammengestellt und als gemeinsame Alben von Coltrane und Harden verkauft.

 

Im produktiven Jahr 1958 ging Harden auch als Sideman von John Coltrane ins Studio. Am 11. Juli 1958 entstanden in der Besetzung Coltrane, Hardenm, Red Garland (p), Paul Chambers (b) und Jimmy Cobb (dm) jene Aufnahmen, die später auf den LPs "Standard Coltrane" (Prestige, 1962), "Bahia" (Prestige, 1964) und "Stardust" (Prestige, 1964) veröffentlicht wurden. Danach ging Harden nur noch einmal ins Studio.

 

Am 6. Juni 1960 nahm er mit Curtis Fuller (tb) als Leader sowie mit Yusef Lateef (ts), McCoy Tyner (p), Jimmy Garrison (b) und Clifford Jarvis (dm) "Images Of Curtis Fuller" (Savoy, 1962) auf. Danach zwang ihn eine Krankheit, seine aktive Musikerlaufbahn zu beenden. Wilbur Harden starb am 10. Juni 1969 in New York City.          02/26

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