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Aaron Neville

  • musicmakermark
  • vor 23 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Amerikanischer Soul- und Rhythm & Blues-Sänger, geboren am 24. Januar 1941 in New Orleans, Louisiana. Erste Erfolge hatte er in den 1960er Jahren. Seine erste Single "Over You" (Minit, 1960) belegte Platz 21 in den R&B-Charts. Mit "Tell It Like It Is" (Parlo, 1966) hatte er einen ersten grossen Hit.


 

Die Single stand fünf Wochen auf Platz 1 der R&B-Single-Charts und schaffte es auch auf Platz 2 der Billboard Hot 100-Liste. Eine Cover-Version davon bescherte 1981 der Popgruppe Heart einen Top 10-Hit.

 

Die nächste Single "She Took You For A Ride" (Parlo, 1967) war mit Platz 92 in den Billboard Hot 100 nicht mehr so erfolgreich. Mit "Tell It Like It Is" (Par Lo, 1967) und "Like It 'Tis" (Minit, 1967) erschienen zwei fast gleich betitelte, aber unterschiedliche Alben, die es nicht in die Charts schafften.

 

Nach seiner letzten Single 1967 vergingen fünf Jahre, ehe Aaron Neville wieder eine Single unter eigenem Namen veröffentlichen konnte. 1976 gründete mit seinen Brüdern The Neville Brothers, die nach einer längeren Durststrecke Ende der 1980er Jahre die ersten grossen Erfolge feierten.

 

"Orchid in the Storm" (Passport, 1985) hiess ein weiteres eigenes Album, das nicht in die Charts kam. Danach wurde er von Linda Ronstadt zu mehreren Duetten für deren Album "Cry Like A Rainstorm, Howl Like the Wind" (Elektra, 1989) beigezogen.

 

Für die beiden Singles "Don't Know Much" und "All My Life" gab's je einen Grammy. Die Singles belegten Platz 2 bzw. Platz 11 bei den Billboard Hot 100. Das Album verkaufte sich drei Millionen Mal und erreichte Platz 7 in den Billboard 200.

 

Die Erfolge mit den Neville Brothers und als Duett-Partner von Linda Ronstadt gaben auch Nevilles Solokarriere einen neuen Schub. "Warm Your Heart" (A&M, 1991) hiess ein weiteres eigenes Album, aus dem drei Singles ausgekoppelt wurden.

 

Darunter befand sich "Everybody Plays the Fool", die es in die Top-10 der Billboard Hot 100 und auf Platz 2 der R&B-Charts schaffte. Das Album selber war mit Platz 44 bei den Billboard 200 ebenfalls ein Erfolg. Linda Ronstadt war in vier Songs, Rita Coolidge in drei Liedern als Sängerinen zu hören.

 

Dazu kamen als weitere prominente Musiker Ry Cooder, Bob Seger, Dr. John und andere. Das nächste Album "The Grand Tour" (A&M, 1993) schaffte es sogar Platz 37 der Billboard 200 und enthielt vier weitere Singles. "Aaron Neville's Soulful Christmas" (A&M, 1993) war mit Platz 36 noch einen Platz besser.

 

Es folgten bis 2005 neun weitere Alben, die schwächer abschnitten oder gar nicht mehr in den Billboard 200 auftauchten. 2005 zwang ihn der Sturm "Katrina", der sein Haus zerstörte, New Orleans für eine Weile zu verlassen. Er liess sich in Memphis und in Nashville nieder, kehrte 2008 wieder nach New Orleans zurück.

 

"Mojo Soul" (Music Avenue, 2006) und " Bring It On Home... The Soul Classics" (Burgundy, 2006) hiessen weitere Alben unter eigenem Namen. Letzteres enthielt Soul-Klassiker, die Neville mit Chaka Khan, Mavis Staples, Chris Botti, David Sanborn, Art Neville und anderen eingespielt hatte.

 

Damit war Neville wieder einmal in den Charts und zwar auf Platz 37 der Billboard 200 und auf Platz 20 der R&B/Hip Hop-Wertung. Weitere Alben hiessen "I Know I've Been Changed" (EMI Gospel, 2010), "My True Story" (Blue Note, 2013) und "Apache" (Tell It, 2016). Aaron Neville ist der Vater des Musikers und Sängers Ivan Neville.

 

Von Aaron Neville erschien eine Reihe von Compilations. "Aaron And Art & That New Orleans Rock & Roll Beat 1955-1962" (Jasmine, 2020) erschien zwar unter der Bezeichnung The Neville Brothers, enthielt aber frühe Songs von Aaron und seinem Bruder Art Neville als Solokünstler lange vor der Gründung der Neville Brothers.                      01/26

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