Der deutsche Free Jazz-Pianist Alexander von Schlippenbach tat sich im Laufe der Jahre mit anderen Musikerinnen und Musikern zu einigen Duoaufnahmen zusammen. Die erste war die Mitte April 1976 in Berlin eingespielte LP "Live At Quartier Latin" (FMP, 1976).
Damit begann seine lange Zusammenarbeit mit Sven-Åke Johansson (dm, perc), der wie von Schlippenbach in den frühen Gruppen von Manfred Schoof gespielt hatte (siehe Sven-Åke Johansson & Alexander von Schlippenbach).
Mit Martin Theurer (p) entstand Anfang Dezember 1982 bei einem RIAS-Workshop "Rondo Brillante" (FMP, 1983); mit Paul Lovens (dm) live 1984 in Berlin "Stranger Than Love" (Po Torch, 1985) sowie mit Sunny Murray (dm) 1989 im Studio "Smoke" (FMP, 1990).
Mehrmals tat er sich mit seiner Frau Aki Takase (p) zusammen. Dabei nahm das Paar "Piano Duets - Live In Berlin 93/94" (FMP, 1995), "Iron Wedding - Piano Duets" (Intakt, 2008), "Live At Dafe Amores" (NoBusiness, 2018) mit Aufnahmen von 1995 und "Four Hands Piano Pieces" (Trost, 2023).
Mit Sam Rivers (ss, ts, fl) entstand am Total Music Meeting 1997 "Tangens" (FMP, 1998); mit Tony Oxley (dm) am Total Music Meeting 1998 "Digger's Harvest" (FMP, 1999); mit Carlos Bechegas (fl) im Juli 2003 bei einem Festival in Luz in Frankreich "Open Speech" (Forward, 2004) sowie mit Eddie Prévost (dm, perc) von AMM "Blackheath" (Matchless, 2008).
Letztere Liveaufnahme vom 30. März 2008, mitgeschnitten bei einem Konzert in London, enthielt neben Duo-Tracks auch Solo-Aufnahmen. Weitere Duoaufnahmen waren "Blue Hawk" (Jazzwerkstatt, 2011) mit Manfred Schoof (tp, flh). Mit Rudi Mahall (bcl) wurde "So Far" (Relative Pitch, 2018) realisiert.
Aufnahmen mit Dag Magnus Narvesen (dm) hiessen "Interweaving" (Not Two, 2018), "Liminal Field" (Not Two, 2019) und "Kairos" (Fundacja Słuchaj!, 2024). "Open Source" (2024) war ein 25:40-minütiger DL-Track mit Carl Ludwig Hübsch (tuba). 12/25