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Andy Scherrer

  • musicmakermark
  • 25. Sept.
  • 2 Min. Lesezeit

Schweizer Jazzsaxophonist, Pianist, Organist, Komponist, Musiklehrer und Bandleader, geboren am 10. Oktober 1946 in Brunnadern, St. Gallen. Er erhielt mit sieben Jahren den ersten Violinunterricht und brachte sich das Saxophonspiel mit 15 Jahren autodidaktisch bei.


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Daneben spielt er auch Klavier und Hammond-Orgel. Scherrer war zuerst in lokalen Bands tätig, bevor er am Konservatorium in Basel bei Ivan Roth klassisches Saxophon studierte. Ab 1972 arbeitet er als Freelance-Musiker in eigenen oder fremden Gruppen.

 

Er war Mitglied des Slide Hampton-Joe Haider Orchesters, der Basel Jazz All Stars, der Hot Mallets von Isla Eckinger, Charly Antolinis Jazz Power, der Gruppe Free Bop von Billy Brooks sowie der Gruppen Magog und Stephan Kurmann Strings. Er spielte bei Cojazz, wo er neben Isla Eckinger (b) und Peter Schmidlin (dm) als Pianist im Einsatz stand.

 

Er war Mitglied des Vienna Art Orchestra, der George Gruntz Concert Jazz Band und der Mani Planzer Big Band. Er spielte an der Seite von Gary Burton, Cedar Walton, Kirk Lightsey, Benny Bailey, Dexter Gordon, Kenny Clarke, Curtis Fuller, Mel Lewis, Abdullah Ibrahim und Ann Malcolm.

 

Ab 1975 unterrichtete er Saxophon an der Swiss Jazz School in Bern. Gelegentlich trat er auch mit einem weiteren Schüler, dem Berner Saxophonisten Donat Fisch, in dessen Quartett auf. Von Andy Scherrer erchienen mehrere Aufnahmen als Leader oder als Co-Leader.

 

"Saxophone Connection" (L+R, 1992) hiess ein Album, auf dem Andy Scherrer (ts, as, ss, p) und Roman Schwaller (ts) die Co-Leader waren. Dazu kamen Dado Moroni (p), Thomas Stabenow (b) und Klaus Weiss (dm).

 

Scherrer und Schwaller traten in den 2000er Jahren zusammen mit Domenic Landolf (ts) sowie mit Claus Raible (p) Thomas Stabenow (b) und Mario Gonzi (dm) als Three Generations Of Swiss Tenors auf.

 

Mit Chapter 12 präsentierte Scherrer Mitte der 1990er Jahre eine aus jungen Musikern bestehende Formation, die Jazz und Hip Hop verband. "Second Step" (TCB, 2000) und "Remember Mal Waldron" (TCB, 2003)  hiessen zwei Aufnahmen des Andy Scherrer Quartetts mit William Evans (p), Isla Eckinger (b) und Dré Pallemaerts (dm).

 

"Serenity-A Tribute To Joe Henderson" (Unit, 2004) entstand mit Hilfe von  Matthieu Michel (tp, flh), Jean-Paul Brodbeck (p), Fabian Gisler (b) und Dominic Egli (dm). Auf "Wrong Is Right" (TCB, 2007) waren Domenic Landolf und Jürg Bucher (ts, bcl), Bill Carrothers (p), Fabian Gisler (b) und Dré Pallemaerts (dm) die weiteren Musiker des Andy Scherrer Special Sextets.

 

Mit Olivier Tabeling (p) spielte Scherrer die Duo-CD "Welcome To Hippocampus Valley" (Foxtones, 2010) ein. "Drumfree" (Material, 2011) war eine drummerlose Trioaufnahme mit Wolfgang Muthspiel (g) und Larry Grenadier (b). Auf "Out Of The Bird's Eye" (TCB, 2013) ist eine musikalische Begegung mit William Evans (p), Stephan Kurman (b) und Jorge Rossy (dm) festgehalten.

 

Eine Duoaufnahme mit Bill Carrothers hiess "Ornithology" (Kelso, 2013). Mit Jean-Paul Brodbeck (p), Fabian Gisler (b) und Claudio Strüby (dm) als Co-Leader nahm Scherrer "Bearcat" (Underground, 2016) auf. William Evans (p), Donat Fisch (as, ts), Bänz Oester (b) und Jorge Rossy (dm) waren zusammen mit Andy Scherrer Co-Leader auf "Schlitten" (QFTF, 2017).

 

Andy Scherrer starb am 25. November 2019 im Alter von 73 Jahren. Bei discogs.com hat er fast 200 Credits als Musiker.                         09/25

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