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Arthur Conley

  • musicmakermark
  • vor 12 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Soul-Sänger, geboren am 4. Januar 1946 im McIntosh County, Georgia, als Arthur Lee Conley. Zu ersten Aufnahmen kam er 1959 als Leadsänger der R&B-Gruppe Arthur & The Corvets, von der 1964 drei Singles erschienen.


 

Für das Label "Ru-Jac" konnte er mit "I'm a Lonely Stranger" (1964) eine erste Single unter seinem Namen veröffentlichten. Als Otis Redding den Song hörte, bat er Conley eine neue Version davon einzuspielen, die Redding 1965 auf seinem Label "Jotis Records" herausbrachte.

 

Conleys erste Singles kamen allerdings nicht in die Charts. Später bat Redding, dass Conley den Sam Cooke-Song "Yeah Man" umschreibt. Daraus wurde "Sweet Soul Music" (Fame, 1967), Conleys grösster Hit mit über einer Million verkauften Exemplaren.

 

Die Single stand sowohl bei den Billboard Hot 100, als auch bei den US-R&B-Singles auf Platz 2, dazu auf Platz 7 in Grossbritannien und auf Platz 5 in Kanada. Danach hatte Conley einige weitere Hits auf hinteren Plätzen der beiden wichtigen US-Charts.

 

Einzig mit "Mister B. (Funky Street)" (Atlantic, 1968) schaffte er es noch einmal in die Top-5 der R&B-Charts. Seine letzten Singles hatte er 1970 in den Hitparaden. Bei "Atco" kamen mit "Sweet Soul Music" (1967), "Shake, Rattle & Roll" (1967), "Soul Directions" (1968) und "More Sweet Soul" (1969) vier Alben heraus.

 

Mit Don Covay, Joe Tex, Ben E. King und Solomon Burke bildete er Ende der 1960er Jahre für kurze Zeit die Supergruppe The Soul Clan. Gemeinsame Songs oder solche der einzelnen Sänger kamen auf der LP "Soul Meeting" (Atlantic, 1969) heraus. In einer ersten Version hatte der Soul Can 1966 aus Otis Redding, Wilson Pickett, Solomon Burke Don Covay und Joe Tex bestanden.

 

1975 liess sich Conley zuerst in England, dann in Belgien und schliesslich in Holland nieder, wo seine Homosexualität kein Probleme darstellte. Anfang der 1980er Jahre trat er in Holland als Lee Roberts & The Sweaters auf und nannte sich Lee Roberts. "Soulin'" (Blue Shadow, 1987) hiess ein Album aus jener Zeit mit The Sweaters.

 

Der Mitschnitt eines Auftritts mit The Sweaters kam später als "Recorded Live In Amsterdam" (VPRO und Walboomers, 2007) auf den Markt. Conleys Schaffen wurde später auf mehreren Compilations dokumentiert, so auch auf "I'm Living Good (The Soul Of Arthur Conley 1964-1974)" (Kent Soul, 2011).

 

Arthur Conley starb am 17. November 2003 im Alter von 57 Jahren in Ruurlo, Holland. Er ist nicht zu verwechseln mit dem Psychedelic Pop-Singer/ Songwriter, Musiker und Bandleader Arthur Lee (1945-2006) oder mit dem Doo-Wop-Sänger und Baseballspieler Arthur Lee Maye (1934-2002).  01/26

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