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Bunky Green

Amerikanischer Jazz-Altsaxophonist, Komponist und Bandleader, geboren am 23. April 1935 in Milwaukee, Wisconsin, als Vernice Green. Sein grösster Einfluss war Charlie Parker. 1960 zog Green nach New York, wo er Jackie McLean in der Band von Charles Mingus ablöste. Erste Aufnahmen machte er am 28. Oktobr 1960 mit Hilfe von Jimmy Heath (ts), Donald Byrd (tp), Wynton Kelly (p), Larry Ridley (b) und Jimmy Cobb (dm).


Diese Aufnahmen kamen aber erst fünf Jahre danach unter dem Titel "My Babe" (Vee-Jay, 1965) heraus. Eine der Wiederveröffentlichungen trug den Titel "Step High" (Fresh Sound, 1997). Noch 1960 zog Green nach Chicago weiter, wo er mit Andrew Hill, Louie Bellson, Yussef Lateef und Sonny Stitt spielte. Bei drei Sessions in Chicago im Februar und Dezember 1965 sowie im Januar 1966 entstanden die beiden Alben "Testifyin' Time" (Argo, 1965) und "Playin' For Keeps" (Cadet, 1966).


Je nach Session und Stück baute Green auf Mitmusiker wie Ken Soderblom (sax), James Meyer (ts, bars), Paul Serrano, Walter Strickland oder Warren Kime (tp), John Avant (tb), Billy Wallace, Charles Stepney oder Willie Pickens (p), Cleveland Eaton (b), Eli Gutierrez (perc) sowie Harold Jones oder Marshall Thompson (dm). Die beiden Mitte der 1960er Jahre eingespielten Alben wurden später unter dem Titel des zweiten Albums (Lone Hill, 2007) auf einer CD gemeinsam wieder veröffentlicht. Ein weiterer Track auf dieser CD stammte vom allersten Album das Green


Im April 1966 gingen die beiden Altsaxophonisten Sonny Stitt und Bunky Green als Co-Leader mit Odell Brown (org), Bryce Roberson (g) und dem späteren Earth, Wind & Fire-Leader Maurice White (dm) ins Studio, um das Album "Soul In The Night" (Cadet, 1966) einzuspielen. Vom November 1966 stammen die Aufnahmen für "The Latinization Of Bunky Green" (Cadet, 1966). Mitmusiker waren Arthur Hoyle (tp), Bob Ojeda (valve-tb), Larry Boyle (tb), Antonio Castro (p), Tony LaRosa (e-b), Vitin Santiago (olijdo), Willie Negron (congas) und Manuel Ramos (timbales). Dazu kam die Doo-Wop-Gruppe The Dells.


Von 1970 an begann er in Chicago als Musiklehrer zu arbeiten. 1989 zog er in der gleichen Funktion an die Universität von Jacksonville, Florida. Mitte/Ende der 1970er Jahre konnte er nach einer längeren Pause wieder einmal Aufnahmen machen, die noch mehr als seine früheren Veröffentlichung in Richtung Soul Jazz und Disco gingen.


Unter den Namen der beteiligten Musiker Bunky Green (as), James Moody (ts), Clark Terry (tp, flh), Roland Prince (g) und Elvin Jones (dm) wurde "Summit Meeting" (Vanguard, 1977) veröffentlicht. Albert Dailey (p), David Williams (b) und Angel Allende (perc) waren die weiteren Musiker bei dieser Session.


Im November 1976 entstand mit Hilfe von Albert Dailey (p), Jeff Bova (synth), Billy Butler und Carl Lynch (g) Wilbur Bascomb (e-b), Al Chalk (perc) und Jimmy Johnson (dm) sowie teilweise Clark Terry (tp) "Transformation" (Vanguard, 1977). Auf "Visions" (Vanguard, 1978) waren Hiram Bullock (g), Mark Gray (p, e-p, synth), Jeff Bova (synth), Bob Cranshaw oder Wilbur Basscomb (e-b), Angel Allende (perc) sowie Michael Carvin oder Steve Jordan (dm) am Werk.


Für "Places We've Never Been" (Vanugard, 1979) umgab sich Green mit Randy Brecker (tp, flh), Albert Dailey oder Ronald Kubelik (p), Eddie Gomez (b) und Freddie Waits (dm). Danach dauerte es fast zehn Jahre, bis Green wieder mit neuen Aufnahmen auftauchte. "In Love Again" (Mark, 1987) war eine Aufnahme eines Quintetts mit Willie Thomas (tp) als Co-Leader sowie mit Bobby Jones (p), Bill Staebell (b) und Lou Marino (dm) als Mitmusiker.


Im Dezember 1989 nahm er Billy Childs (p), Art Davis (b) und Ralph Penland (dm) "Healing The Pain" (Delos, 1990) auf. Dann wurde es erneut jahrelang ruhig um Green. Sein Comeback feierte er mit "Another Place" (Label Bleu, 2006), einer Aufnahme mit Jason Moran (p), Lonnie Plaxico (b) und Nasheet Waits (dm).


"The Salzau Quartet – Live At Jazz Baltica" (Traumton, 2008) zeigte Green in Begleitung von Eva Kruse (b), Carsten Daerr (p) und Nasheet Waits (dm). Davon erschien später (Edition Longplay, 2019) eine auf 25 Stück limitierte Deluxe-Edition mit den Aufnahmen auf LP und CD sowie dem Cover als Originalbild und weiterem Material.


Zusammen mit Rudresh Mahanthappa (as) als Co-Leader sowie mit Jason Moran (p), François Moutin (b) sowie Damion Reid oder Jack DeJohnette (dm) entstand "Apex" (Pi, 2010). 11/23

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Fred Wesley

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