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The Jazz Crusaders

  • musicmakermark
  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanische Soul-Jazz-Formation, hervorgegangen 1960 aus den aus Houston, Texas, stammenden Gruppen The Swingsters und The Nite Hawks. Vier Musiker dieser Gruppen - Joe Sample (p, org), Stix Hooper (dm), Wilton Felder (ts, as) und Wayne Henderson (tb) - beschlossen darauf, sich in Los Angeles, California, niederzulassen.


 

Die Gruppe wurde von "Pacific Jazz Records" unter Vertrag genommen. Bei diesem Label erschienen beginnend mit "Freedom Sound" (1961), "At The Lighthouse" (1962), und "Lookin' Ahead" (1962) bis Ende der 1960er Jahre rund 20 Alben.

 

Das letzte "Pacific Jazz"-Album "Powerhouse" (1968) war das erste in den Charts. Es erreichte Platz 194 der Billboard 200, Platz 38 bei den R&B-Alben sowie Platz 6 bei den US-Jazz-Alben.

 

Nach einem Labelwechsel erschienen mit "Give Peace A Chance" (Liberty, 1970) und "Old Socks, New Shoes...New Socks, Old Shoes" (Chisa, 1970) zwei weitere Alben. Auch das zweite dieser beiden Alben schaffte es in die Charts und zwar ebenfalls auf Platz 6 bei den Jazz-Alben sowie auf die Plätze 90 (Billboard 200) und 12 (R&B).

 

Bei all diesem Aufahmen wurden das Stammmquartett jeweils durch weitere Musiker verstärkt. Als Bassisten wechselten sich Buster Williams, Leroy Vinegar, Herbie Lewis, Robert Haynes, Jimmy Bond, Al McKibbon, Monk Montgomery und Victor Gaskin ab.

 

Dazu kamen auf einzelnen Alben zusätzliche Musiker oder Gäste wie Joe Pass (g), Roy Gaines (g), Hubert Laws (fl), Les McCann (p, org) oder Clare Fischer (org). Auf der Doppel-LP "The Young Rabbits" (Blue Note, 1975) wurden später Stücke der "Pacific Jazz"-Alben zu einer Compilation vereint.

 

Live-Tracks der "Lighthouse"-Alben erschienen später auf der LP "Live Sides" (Blue Note, 1980).  Eine umfangreiche Compilation war das sechs CD umfassende Boxset "The Pacific Jazz Quintet Studio Sessions" (Mosaic, 2005).

 

Ein Grossteil der "Pacific Jazz"-Alben wurde später unter dem Titel "The Classic Pacific Jazz Albums" (Enlightenment, 2018) zu einem 4-CD-Set zusammengefasst.  Dann taufte sich die die Band in The Crusaders um und ging weg vom Jazz mehr in Richtung Funk.

 

Wayne Henderson und Wilton Felder traten zwischen Mitte der 1990er und Anfang der 2000er Jahre mit anderen Mitmusikern erneut als The Jazz Crusaders in Erscheinung. Dabei entstanden weitere Studioalben.

 

Es waren dies "Happy Again" (Sin-Drome, 1995), "Louisiana Hot Sauce" (Sin-Drome 1996), "Break'n Da Rulz!" (Indigo Blue, 1998) und "Soul Axess" (Indigo Blue, 2004). "Power Of Our Music; The Endangered Species (live In South Africa)" (Indigo Blue, 2000) war dazwischen eine Liveaufnahme gewesen.

 

Wayne Henderson starb am 4. April 2014, 74-jährig in Culver City, California. Wenige Monate später folgte Joe Sample am 12. September 2014. Er starb in Houston, Texas, und wurde 75 Jahre alt. Wilton Felder war am 27. September 2015 der nächste. Er starb 75-jährig in Whittier, California.

                                                                                 01/26

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