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Chris Clark (USA)

Amerikanische Soul-, Jazz- und Blues-Sängerin, geboren am 1. Februar 1946 in Santa Cruz, California, als Christine Elizabeth Clark. Ihre musikalische Karriere begann in den 1960er Jahren, als sie als eine der wenigen weissen Künstler wie Bobby Darin oder Rare Earth vom Soul-Label "Motown Records" einen Vertrag erhielt.


Entdeckt wurde sie von Hal Davis, der ein Vorsingen bei Labelchef Berry Gordy in Detroit arrangierte. Ihre Debüt-Single hiess "Do Right Baby, Do Right" (V.I.P., 1965) und erschien auf einem Unterlabel von "Motown". Zusammen mit Gordy schrieb sie einige Songs. Die beiden wurden auch ein Paar. Bei "V.I.P.", "Tamla" und "Tamla Motown" erschienen bis 1968 weitere Singles.


"Love’s Gone Bad" (V.I.P., 1966) war auf Platz 41 in den R&B-Charts ihre bestplatzierte Single. Dazu kamen die beiden Alben "Soul Sounds" (Motown, 1967) und "CC Rides Again" (Weed, 1969). "Weed" war ein speziell für Clark geschaffenes "Motown"-Unterlabel. 1969 wurde Chris Clark Vizepräsidentin Filmabteilung von "Motown".


Sie wurde bekannt für ihr Drehbuch zu "Lady Sings the Blues", der Filmbiografie von Billie Holiday, das sie zusammen mit Suzanne de Passe und Terence McCloy geschrieben hatte und für das sie eine Oscar-Nominierung erhielt. Clark arbeitete zudem als Fotografin für das Label und blieb bis 1989 dem Label verbunden, auch wenn die Beziehung zu Gordy in den 1970er Jahren zerbrach.


Nach ihrer Trennung von "Motown" zog sie sich vom Musikleben zurück. Nachdem mit "The Motown Collection" (Motown, 2005) eine Doppel-CD-Compilation mit den Songs der beiden Alben sowie 25 weiteren Liedern erschien, begann sie erneut aufzutreten. 11/23

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