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Colin Blunstone

  • musicmakermark
  • vor 5 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Englischer Pop- und Rock-Singer/Songwriter und Gitarrist, geboren am 24. Juni 1945 in Hatfield, Hertfordshire. Mit Rod Argent (key, vcl), Paul Atkinson (g), Chris White (e-b) und Hugh Grundy (dm) bildete Blunstone zwischen 1961 und 1969 die Band The Zombies.


 

Deren erste Single "She’s Not There" (Decca, 1964) war ein Top-15-Hit in Grossbritannien und landete in den Billboard Hot 100 sogar auf Platz 2. In der Folge konnte die Band weder mit ihren Singles noch mit ihren Alben weitere Erfolge verbuchen. Die Musik der Gruppe war trotz ihrer Nähe zum Pop oftmals zu anspruchsvoll.

 

Die Zombies gingen 1967 auseinander. Blunstone war bei den Zombies-Reunions von 1989 bis 1991, 1997 und ab 2001 erneut Mitglied der Gruppe. Nach dem ersten Split der Zombies hatte Blunstone 1969 als Neil MacArthur bei "Deram" drei Singles veröffentlicht, darunter auch seine Version von "She's Not There".

 

Diese Songs, weiteres Material aus der MacArthur-Zeit sowie Songs der Zombies und solche von Rod Argent/Chris White wurden später auf der CD "Into The Afterlife" (Big Beat, 2007) zusammengefasst. Ab Beginn der 1970er Jahre trat Blunstone unter eigenem Namen in Erscheinung.

 

Beginnend mit "One Year" (‎Epic, 1971) und "Ennismore" (Epic, 1972) erschien bis Anfang der 2010er rund ein Dutzend Alben. Dazu machte er bei Aufnahmen von David Stewart, Steve Hackett, Mike Batt und dem Alan Parsons Project mit. Aus der Parsons-Gruppe heraus entstand die kurzlebige Gruppe Keats.

 

Diese bestand neben Blunstone aus Ian Bairnson (g), Peter Bardens (key), David Paton (e-b) und Stuart Elliott (dm). Keats veröffentlichte ein gleichnamiges Album (EMI, 1984). Auch mit Don Airey (key), Gary Moore (g) Chris Thompson (e-b) und Cozy Powell (dm) tat er sich zu einer kurzlebigen Supergruppe zusammen.

 

Dazu hatte er einige kleinere Rollen als Schauspieler. Mit Rob und Ferdi Bolland tat sich Colin Blunstone zu Beginn der 1990er Jahre zum Bolland Project zusammen, das unter anderem mit Suzi Quattro und Barclay James Harvest gemeinsam Songs einspielte und mit "Darwin (The Evolution)" (Dino, 1992) ein eigenes Album herausbringen konnte.

 

Von Colin Blunstones (Solo)-Schaffen kam mehr als ein Dutzend Compilations oder Reissue-Pakete heraus.                                  06/26

 

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