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Cymande

  • musicmakermark
  • 15. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Britische Band zwischen Funk, Soul, African Music und Reggae, gegründet 1971 in London vom Gitarristen Patrick Patterson und vom Bassisten Steve Scipio, beide davor Mitglieder bei einer Fusionband namens Meta. Zum ersten Lineup gehörten Ray King und Joey Dee (vcl, perc), Derek Gibbs und Peter Serreo (sax), Mike Rose (fl, perc), Pablo Gonsales (congas) und Sam Kelly (dm).


 

Die meisten Musiker stammten ursprünglich aus Ländern wie Guyana, Jamaika und Saint Vincent. Die Gruppe umfasste, begleitet von mehreren Lineup-Wechseln, stets acht bis neun Musiker. Cymande wurde 1971 vom britischen R&B-Produzenten John Schroeder in einem Kellerclub in Soho entdeckt.

 

Er nahm mit der Band Demotracks auf und vermittelte die Gruppe an ein Label. Die erste 7"-Single "The Message/Zion I" (Janus, 1972) schaffte es in den USA in die Billboard Hot 100 (Platz 48) und die in R&B-Charts (22). Auch das erste Album "Cymande" (Janus, 1972) schlug vor allem in den USA ein.

 

Dort schafft es den Sprung in die Billboard 200 (84) und in die R&B-Charts (24). Die Gruppe ging dort auch auf Tournee und trat als Opener für Al Green, Mandrill oder Ramsey Lewis auf. 1973 war Cymande die erste britische Band, die als Headliner im Apollo Theater in Harlem auf der Bühne stand.

 

Das zweite Album "Second Time Round" (Janus, 1973) fand sich ebenfalls in den Billboard 200 (180) und in den R&B-Charts (41). Nach dem dritten Album "Promised Heights" (Janus, 1974) löste sich die Gruppe auf. Ein weiteres, damals eingespieltes Album hiess "Arrival" (Paul Winley, 1981) und erschien erst Jahre später.


"The Best Of Cymande" (Sequel, 1991) war noch einmal Jahre später eine erste Compilation. In den 1980er Jahren wurde die Musik von Cymande von den frühen Hip Hop-Musikern DJs Kool Herc und Grandmaster Flash entdeckt, welche Teile der Songs für ihre Stücke sampelten.

 

Danach bedienten sich auch De La Soul, EPMD, The KLF, MC Solaar, Heavy D, The Fugees und viele andere bei Cymande. 2006 kam es zu einer On/Off-Live-Reunion. 2012 reformierte sich die Band mit Blick auf eine längere Zusammenarbeit.

 

Dabei entstand mit "A Simple Act Of Faith" (Cherry Red, 2016) auch ein weiteres Album. Neun Jahre danach war "Renascence" (BMG, 2025) ein weiteres Studioalbum. Von Cymande erschien im Laufe der Jahre eine Reihe von Compilations.                                               01/26

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