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Dale Hawkins

Amerikanischer Swamp-Blues-Sänger, -Gitarrist und Komponist, geboren am 22. August 1936 in Goldmine, Louisiana, als Delmar Allen Hawkins. Er ist ein Cousin des Rockabilly-Sängers Ronnie Hawkins. Zuerst arbeitete er in einem Schallplattenladen. 1956 machte er in einem Studio eine Demoaufnahme, die den Weg zu "Chess" fand. Das Chicagoer Label nahm Hawkins unter Vertrag und veröffentlichte die zwei Demotracks "See You Baboon/Four Letter Word" im Juni 1956 auf einer Single.


Sie kam beim "Chess"-Unterlabel "Checker" auf den Markt. Hawkins tingelte damals mit seiner eigenen Band durch die lokalen Clubs von Shreveport. Seine Musik war ein Mix aus dem weissen Rock'n'Roll von Elvis Presley und dem Blues seiner Heimat. Zu jener Zeit entstand mit "Suzie Q" jener Song, der Hawkins berühmt machte und der im Laufe der Jahre von vielen Bands, darunter auch von Creedence Clearwater Revival, gecovert wurde.


Neben Dutzenden von Singles erschienen von Dale Hawkins die zum Teil auf CD wieder veröffentlichten Alben "Oh! Suzie Q" (Chess, 1958), "Let's All Twist At The Miami Beach Peppermint Lounge" (Roulette, 1962) sowie "L.A., Memphis & Tyler, Texas" (Bell, 1969). Dazu kamen um rund ein Dutzend Compilations. "Daredevil" (Norton, 1997) und "Rock'n'Roll Tornado" (Ace, 1998) enthielten zum Teil vorher noch nie veröffentlichten Aufnahmen.


Mit "Wildcat Tammer" (Mystic, 1999) und "Back Down To Louisiana" (Plumtone, 2006) erschienen weitere Aufnahmen. Hawkins war inzwischen als Produzent oder in anderen Chargen in der Schallplattenindustrie tätig. Dale Hawkins starb am 13. February 2010 im Alter von 73 Jahren in Little Rock, Arkansas. 07/23

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