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Dave McKenna

  • musicmakermark
  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Jazzpianist, geboren am 30. Mai 1930 in Woonsocket, Rhode Island. Ab seinem 15. Altersjahr spielte er in Big Bands, später vor allem in jenen von Charlie Ventura (1949) and Woody Herman (1950–1951).


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Er diente während des Korea-Krieges zwei Jahre lang in der US-Army und kehrte 1963/1954 zur Charlie Ventura zurück. Mit Ventura, Urbie Green und Ruby Braff kam er ab Mitte der 1950er Jahre zu ersten Aufnahmen als Sideman. Dazu begann er Aufnahmen unter seinem eigenen Namen zu veröffentlichen.

 

Die erste war "Solo Piano" (ABC-Paramount, 1956). Mit John Drew (b) und Osie Johnson (dm) entstand "The Piano Scene Of Dave McKenna" (Epic, 1959). Für die Aufnahmen der LP "Dual Piano Jazz" (Bethlehem, 1961) taten sich die beiden Pianisten Dave McKenna und Hall Overton mit Earl May (b) und Jerry Segal (dm) zusammen.

 

"Lullabies In Jazz" (Realm, 1964) war eine weitere Soloeinspielung. Danach wurde es fast zehn Jahre lang ruhig um McKenna, ehe er sich mit "Solo Piano" (Chiaroscuro, 1973) zurückmeldete. Vom Dave McKenna Quartet mit Zoot Sims (ts, ss) kam eine gleichnamige LP (Chiaroscuro, 1975) heraus.

 

Weitere Musiker auf dieser LP, die auch Soloaufnahmen von McKenna und Duotracks mit Sims aufwies, waren Major Holley (b) und Ray Mosca (dm). "No Holds Barred" (Famous Door, 1979) war eine weitere seiner raren Ensembleaufnahmen.

 

Sie erschien unter dem Bandnamen The Dave McKenna Swing Six, je nach Stück mit Al Cohn oder Scott Hamilton (ts), Warren Vaché (tp), Milt Hinton (b) und Butch Miles (dm) als weitere Akteure. Ab 1979 arbeitete er oftmals als Leader oder Sideman bei Aufnahmen von "Concord Records".

 

"Plays The Music Of Harry Warren" (Concord, 1982) hiess eine Aufnahme des Dave McKenna Trio mit Bob Maize (b) und Jake Hanna  (dm). Im Rahmen der Solopiano-"Maybeck Recital Hall Series" dieses Labels war McKenna auf "Volume 2" (Concord, 1990) zu hören.

 

Stücke, die er für "Concord"-Alben eingespielt hatte, wurden unter dem Titel "The Concord Jazz Heritage Series" (Concord, 1998) zu einer Compilation zusammengefasst. Unter dem Namen von Dave McKenna bzw. als Leader und Co-Leader erschienen über 70 Alben.


Bei discogs.com hat er fast 300 Einträge als Musiker. Dave McKenna starb am 18. Oktober 2008 im Alter von 78 Jahren in State College, Pennsylvania. 

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