top of page

Ed Schuller

  • musicmakermark
  • vor 6 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Jazz-Bassist und Komponist, geboren am 11. Januar 1955 in New York City, als Sohn des Third Stream-Komponisten und Orchesterleiters Gunther Schuller und als älterer Bruder des Schlagzeugers George Schuller.


 

Er studierte Musiktheorie, Klarinette und Bass bei David Levenson vom Cleveland Symphony Orchestra (1970–1972) sowie Bass bei Larry Wolf vom Boston Symphony Orchestra (1972–1974). Nach einem Abschluss am New England Conservatory of Music tourte er durch Europa.

 

Er spielte in den Bands von Paul Motian, Tim Berne, Eric Watson, Marty Cook, Jim Pepper, Mal Waldron, Perry Robinson, Nicolas Simion, Frank Lacy und Uli Lenz. In den USA spielte er mit Pat Martino, Jaki Byard, Lee Konitz, Clark Terry, Julius Hemphill, Karl Berger, Mat Maneri, Ray Anderson und anderen.

 

Unter seinem Namen war er ab Anfang der 1980er Jahre mit rund zwei Dutzend Aufnahmen als Leader oder Co-Leader aktiv. Die erste hiess "Conspiracy" (Owl, 1982) und stellte eine Trioeinspielung mit Eric Watson (p) und Paul Motian (dm) als Co-Leader dar.

 

"Life Cycle" (GM, 1982) nahm er mit William Thomas McKinley (p) als Co-Leader sowe mit Joe Lovano (ts), Tom Harrell (tp), Gary Valente (t) und Billy Hart (dm) als weitere Musiker auf. Simon Nabatov (p), Paul Motian (dm) und Arto Tuncboyaciyan (perc) waren Co-Leader auf "Circle The Line" (GM, 1988).

 

Für "The Eleveth Hour" (Tutu, 1992) holte er Greg Osby (as, ss), Gary Valente (tb), Bill Bickford (g), Victor Jones (dm) und Arto Tuncboyaciyan (perc) dazu. Mit Sigi Finkel (ts, ss, fl, p), Tomasz Stańko (tp) und Bill Elgart (dm) als Partner wurde "Caoma" (Konnex, 1993) veröffentlicht.

 

"Mu-Point" (Tutu, 1993) war eine unter seinem Namen veröffentlichte Aufnahme mit Dewey Redman (ts), Bill Bickford (g) und Paul Motian (dm). "To Know Where One Is" (Power Bros, 1994) war eine Aufnahme seiner Ed Schuller Group mit Joe Lovano (ts), Valente, Bickford und Billy Hart (dm).

 

Für "The Force" (Tutu, 1996) versammelte er Dewey Redman (ts), Oscar Noriega (as), Andrew D'Angelo (bcl), Gary Valente (tb) und Jim Black (dm, perc) um sich.

 

"Snake Dancing" (Tutu, 1998) war sechs Jahre nach "The Eleventh Hour" eine Art Fortsetzung mit Mark Goldsbury (sax), Gary Valente (tb), Bill Bickford (g) und Ronnie Burrage (dm). Für ein Stück holte er Nicole Kämpgen Schuller (voice) und Nat Irving (computer) dazu.

 

Nur im Duo mit Goldsbury entstand "Art Of The Duo – Savignyplatz" (Tutu, 2000). Vom Trio Russ Lossing (p), Ed Schuller und Paul Motian (dm) kamen die beiden Alben "Dreamer" (Double-Time, 2000) und "As It Grows" (hatOLOGY, 2004) heraus.

 

Bojan Assenov (p) war Duopartner auf "Mitchum Bounce" (Konnex, 2005), und Uli Lenz (p) auf "Art Of The Duo: Is There A Life After Bradley's?" (Tutu, 2011). Mit Steve Cohn (p, vcl) und Jimmy Bennington (dm) nahm er "New Jersey Freebie" (Slam, 2019) auf.

 

Bei discogs.com hat Schuller über 170 Credits als Musiker. Er war bei Aufnahmen Mitglied von Dutzenden von Formationen. Neben seiner Arbeit als Kontrabassist komponierte Schuller über 50 Werke für unterschiedliche Ensembles und musikalische Kontexte.

 

Er lehrte am Berklee College of Music und leitete den Fachbereich Jazz am Schweitzer Institute in Sandpoint, Idaho. Vier Jahre lang war er als Lehrbeauftragter für Kontrabass an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin tätig.                                                       04/26

Compendium musicum

©2023 von Compendium musicum. Erstellt mit Wix.com

bottom of page