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George Schuller

  • musicmakermark
  • 13. Apr.
  • 3 Min. Lesezeit

Amerikanischer Schlagzeuger, Arrangeur, Produzent, Komponist und Bandleader, geboren am 29. Dezember 1958 in New York als Sohn des Third Stream-Komponisten, Musikwissenschaftlers und Hornisten Gunther Schuller und als jüngerer Bruder des Bassisten und Komponisten Ed Schuller.


 

Er wuchs in Boston auf, wo er am New England Conservatory of Music Jazz studierte und 1982 mit dem Bachelor of Arts abschloss. 1984 war er Gründer der Formation Orange Then Blue, benannt nach einem Stück von Charles Mingus. Von Orange The Blue erschienen mehrere Alben.

 

Zudem war er ab Anfang der 1980er Jahre einer der wichtigen Musiker der Jazzszene von Boston. Er spielte an der Seite von Herb Pomeroy, Jaki Byard, Jerry Bergonzi, George Garzone, Mick Goodrick, John Lockwood, Ran Blake, Lisa Thorson, Billy Pierce, Bruce Gertz, John LaPorta, Hal Crook und anderen.

 

1994 liess er sich in Brooklyn, New York, nieder. Unter seinem Namen erschienen mehrere Aufnahmen: Die erste hiess "Lookin' Up From Down Below" (GM, 1989) und entstand mit Hilfe von Tiger Okoshi (tp), Gary Valente (tb), Matt Darriau (ss), Joe Lovano und George Garzone (ts), Ben Sher und Bruce Arnold (g), sowie John Lockwood und mit seinem Bruder Ed Schuller (b).

 

Schulldogs nannte sich eine Gruppe mit Tony Malaby (ss, ts), George Garzone (ts) und Ed Schuller (b). Auf "Tenor Tantrums" (New World, 1999) wirkte zusätzlich Dave Ballou (tp) mit. "Hellbent" (Playscape, 2002) war eine Liveaufnahme eines Schullldog-Konzerts vom November 2000 in der Besetzung Malaby (ts), Tim Berne (as) sowie Ed und George Schuller.

 

Mit Ingrid Jensen (tp), Donny McCaslin (ss, ts, a-fl), Tom Beckham (vibes), Dave Ambrosio (b) sowie den Gästen Pete McCann (g), Matt Darriau (kaval, bcl) und Sonny Barbato (acc) entstand unter Schullers Namen "Round 'Bout Now" (Playscape, 2003).

 

"Itchi-Tai-To: The Music Of Jim Pepper" (Tutu, 2002) war eine Hommage an den Saxophonisten indianischer Herkunft. Die Doppel-CD wurde vom WDR Radio Orchester und von der so genannten Remembrance Band eingespielt. Diese bestand aus Gunther (cond, arr), Ed (b) und George (dm) Schuller sowie aus zehn weiteren Beteiligten.


"JigSaw" (482 Music, 2004) spielte George Schuller mit Hilfe von Dave Ballou (tp), Tony Malaby (ss, ts), Mark Feldman (vio), Matt Darriau (cl, bcl, ts), Curtis Hasselbring (tb, g), Howard Johnson (bcl, tuba) und Ed Schuller (b) ein.

 

Mit Douglas Yates (cl), Eric Hipp (ts), John Carlson (tp) und Shawn McGloin (b) nahm er als Free Range Rat das Album "Nut Club" (Clean Feed, 2006) auf. "Like Before, Somewhat After" (Playscape, 2008) wurde in einer Sextett-Besetzung eingespielt.  Diese Gruppe nannte sich George Schuller's Circle Wide.

 

Trio This hiess ein Trio mit Barney McCall (p) und Matt Pavolka (b), von dem "That" (GM, 2009) erschien. Eine andere Trioaufnahme war "Life's Little Dramas" (Fresh Sound New Talents, 2010) mit Dan Tepfer (p) und Jeremy Stratton (b).

 

Es war dies die einzige Aufnahme, die unter der Gruppenbezeichnung George Schuller Trio erschien. "Listen Both Ways" (Playscape, 2012) wurde mit Hilfe von Peter Apfelbaum (ts, melodica), Brad Shepik (g), Tom Beckham (vibes) und Dave Ambrosio (b) aufgenommen.

 

Formationen wie Ballin' The Jack, Bevan Manson Trio, Bruce Gertz Quartet, Burton Greene Quintet, Conference Call, Emery Davis Quartet, Lee Konitz Nonet, Michael Musillami Trio, Mike Baggetta Quartet, Step In Trio, The Burton Greene Trio und The Mingus Epitaph Rhythm Section zogen Schuller für Aufnahmen bei.

 

George Schuller spielte oder machte auch Aufnahmen mit Mose Allison, Dee Dee Bridgewater, Nnenna Freelon, Ran Blake, Fred Hersch, Armen Donelian, Tom Varner, Mark Helias, Tony Malaby, Dave Douglas, Herb Robertson, Joe Fonda und anderen. Er arbeitete auch als Produzent. 04/26

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