Frank Ocean
musicmakermark
vor 55 Minuten
2 Min. Lesezeit
Amerikanischer Sänger, Rapper, Musiker und Songwriter zwischen R&B, Soul und Hip Hop, geboren am 28. Oktober 1987 in Long Beach, California, aufgewachsen in New Orleans, Louisiana, unter dem Namen Christopher Breaux.

Beim Hurrikan "Katrina" vom August 2005 verlor er sein Studio und damit sein ganzes Vermögen. Deshalb zog er nach Los Angeles, wo er als Songschreiber arbeitete. Er war Mitautor des Songs "1st & Love" der Contemporary-R&B-Sängerin und Grammy-Gewinnerin Brandy.
Nach weiteren Aufträgen entstand das Stück "Bigger", das auf der Debut-EP "My World" (Island, 2009) von Justin Bieber veröffentlicht wurde. Als Songschreiber benützte er vielfach den Namen Lenny Breaux.
Ende 2009 traf wurde Ocean Mitglied der Hip-Hop-Grossformation Odd Future Wolf Gang Kill Them All, die vor allem unter dem Namen Odd Future bekannt war. Wenig später wurde er als Solokünstler von "Def Jam" unter Vertrag genommen.
Er hörte aber fast zwei Jahre lang nichts von seinem Label, ehe er mit dem allseits hochgelobten Mixtape "nostalgia, ULTRA." (Def Jam, 2011) seine erste eigene Aufnahme veröffentlichen konnte, die allein als DL über 700'000 Mal heruntergeladen wurde.
Ocean erhielt zudem zusätzliche Publicity, weil die Eagles ihn zu verklagen drohten, falls er das Stück "American Wedding", für das einen Sample von "Hotel California" verwendet hatte, bei Konzerten singen werde.
Der erste Erfolg zog weitere Aufträge als Songschreiber und Rapper nach sich. Er war danach als Gast auf Aufnahmen der Hip Hop-Formation MellowHype und des Rappers und Hip Hop-Musikers Tyler, The Creator, dem Leader von Odd Future, zu hören.
Dann zogen ihn Jay-Z und Kanye West für die Aufnahmen ihres Albums "Watch The Throne" (Roc-A-Fella, 2011) als Komponist und Gastmusiker bei. Danach folgten weitere Aufnahmen als Co-Autor von Stücken und als Gastmusiker auf Alben von Beyoncé, Kayne West, Alicia Keys, John Mayer, John Legend und Earl Sweatshirt.
"channel ORANGE" (Def Jam, 2012) hiess Frank Oceans erstes offizielles Album. Er stand damit auf Platz 1 der R&B/Hip Hop-Alben und auf Platz 2 der Billboard 200. Vom Album verkaufte rund 600'000 Stück. Danach erschienen zwei Alben mit früheren Stücken.
Von der selber herausgebrachten Doppel-LP "unreleased, Misc." (2013) wurden nur gerade 750 Stück gepresst. Eine Art Bootleg-Compilation stellte "Novacane" (OFWGKTA, 2013) dar, betitelt nach dem ersten Song auf seinem ersten Mixtape.
Auf seinem zweiten richtigen Album "Blonde" (Boys Don't Cry, 2016) waren in einzelnen Tracks neben anderen Beyoncé, Kendrick Lamar, André 3000 und James Blake zu hören. Das Album stand sowohl bei den Billboard 200, als auch bei den R&B/Hip Hop-Alben ganz zuoberst.
Gleichzeitig erschien das Visual-Album "Endless" (Blonded und Def Jam, 2016), das in beschränkter Stückzahl auch als Audio-Album erhältlich war.
10/26


