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Andy Gibb

musicmakermark
vor 8 Stunden
2 Min. Lesezeit

Britischer Pop-Sänger mit Soul- und R&B-Einflüssen, geboren am 5. März 1958 in Manchester. Er ist der wesentlich jüngere Bruder von Barry Gibb, Robin Gibb (1949-2012) und Maurice Gibb (1949-2003), die als Bee Gees eine der hocherfolgreichsten Pop-Bands der Geschichte bildeten.


 

Andy startete seine Solokarriere als 15-Jähriger 1973 in London, als er zwei Songs einspielen konnte, die vorerst nicht veröffentlicht wurden. Auf Rat seines Bruders Maurice kehrte er 1974 nach Australien zurück.

 

Dort konnte er mit "Words and Music" (ATA, 1975) eine erste Single veröffentlichen. Diese stand auf Platz 78 in Australien und auf Platz 29 in Neuseeland. "Flowing Rivers" (RSO, 1977) hiess sein erstes, in den USA eingespieltes Album.

 

Mit Platz 19 in den Billboard 200, Platz 9 in Kanada und Platz 25 in Australien war es ein Erfolg, zumal das Album mit "I Just Want to Be Your Everything" und "(Love Is) Thicker Than Water" zwei Nummer-1-Singles in den Billboard Hot 100 enthielt.

 

Sein zweites Album "Shadow Dancing" (RSO, 1978) kam in die Top-10 der Billboard 200, auf Platz 18 der US-R&B-Charts und auf Platz 15 in Grossbritannien. In Kanada stand das Album zuoberst in den Charts. Der Titelsong bescherte Andy Gibb eine dritte Nummer-1-Single in den Billboard Hot 100.

 

Aus dem Album wurden weitere US-Top-10-Singles ausgekoppelt. 1979 trat Andy Gibb bei der "Spirits Having Flown"-Tournee mit den Bee Gees auf. Er war jedoch nie Mitglied der Gruppe. Sein drittes Album "After Dark" (RSO, 1980) verkaufte sich etwas weniger gut als die beiden Alben davor.

 

Dennoch schaute Platz 21 bei den Billboard 200 und Platz 67 in den US-R&B-Charts heraus. Eine der Singles schaffte es in die Top-10 der Billboard Hot 100. Mitte der 1980er Jahre wurde der mittlerweile drogenabhängige Gibb in einen Entzugsklinik eingeliefert.

 

Trotzdem schloss Gibb Anfang 1988 einen neuen Vertrag mit "Island Records" ab. Zu geplanten Aufnahmen kam es jedoch nicht mehr. Gibb wurde Anfang März 1988 in ein Krankenhaus im englischen Oxford eingeliefert, wo er am 10. März 1988, fünf Tage nach seinem 30. Geburtstag, an den Folgen einer Myokarditis starb.

 

Ihm zu Ehren widmeten ihm seine Brüder die Lieder "Ordinary Lives" und "Wish You Were Here", beide Songs aus dem Bee Gees-Album "One" (Warner, 1989). Andy Gibbs Schaffen wurde auf mehreren Compilations zusammengefasst.

 

Dazu war er auch auf einer der vier CDs des Boxsets "Mythology" (Reprise, 2010) mit Songs von seinen Singles und Alben vertreten. Dazu kam ein bisher unveröffentlichter Song. Die drei anderen CDs beleuchteten das Schaffen seiner Brüder Barry, Robin und Maurice Gibb.        10/26

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